Managementsysteme
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Social Accountability International AccountAbility Global Reporting Intiative International Organization for Standardization (ISO) SR Aktivitäten ISO 9000/14001 Deutschens Institut für Normung e.V. (DIN) zur Gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen Deutsche EFQM | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Unternehmerische Nachhaltigkeit"greifbar" zu machen ist eine Herausforderung an das Management von Unternehmen. Für die Implementierung einzelner CSR-Themen werden bereits verschiedene, ihrer Art und Verbreitung nach sehr heterogene Managementsysteme bzw. -Instrumente angeboten. Entscheidend für den Erfolg ist am Ende, dass jedes Unternehmen seinen individuellen, den Bedürfnissen entsprechenden Weg entwickelt, Nachhaltigkeit zu managen. Keiner der existierenden Ansätze erfasst alle Aspekte von CSR. So werden z. B. OECD-Leitsätze oder die zehn Prinzipien des Global Compact werden von keinem System vollständig abgebildet. Die einzelnen Systeme/Standards/Instrumente haben in der Regel einen Schwerpunkt, der beispielsweise auf Arbeits- und Menschenrechten, auf Umwelt, auf Berichterstattung oder auf Stakeholdereinbindung liegt.
Übersicht über die Inhalte einiger ausgewählter Managementsysteme mit Nachhaltigkeits-/CSR-Bezug
Ausdrücklich nicht als Managmentsystem soll sich nach jetzigem Stand das "Guidance Document" zum Thema "Social Responsibility" verstehen, das derzeit als IS0 26000 entwickelt wird. Mehr zu ISO 26000 SA 8000, Social Accountability International
AccountAbility 1000 (AA 1000)
International Organization for Standardization (ISO)
ISO 9000ff. Qualitätsmanagementstandards Mit der Normenreihe ISO 9000ff hat die ISO Normen geschaffen, die dem Ziel systematischen Qualitätsmanagements folgen. Alle ISO 9000ff. Normen bilden zusammen eine abgestimmte Reihe von Normen für Qualitätsmanagementsysteme. ISO 14001ff. Umweltmanagementstandards Die ISO 14001ff. Normenfamilie beinhaltet Normen zu verschiedenen Bereichen des Um-weltmanagements, u. a. zu Ökobilanzen, zu Umweltkennzahlen bzw. zur Umweltleistungs-bewertung. Sie kann sowohl auf produzierende als auch auf dienstleistende Unternehmen angewendet werden. ISO 26000 Social Responsibilty (SR) Ob Strukturen und Verfahren der freiwilligen Normung geeignet und ausreichend sind, einen konstruktiven Beitrag zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen zu leisten, wird auch bei der International Organisation for Standardization seit einigen Jahren lebhaft diskutiert. Im Juni 2004 hat die ISO in Stockholm zu einer Konferenz zu Social Responsibility (SR) eingeladen. An der Konferenz nahmen 355 Personen aus 66 Ländern teil, darunter 33 Ent-wicklungsländer. Sowohl Wirtschaft als auch Regierungen, Gewerkschaften, Konsumenten und NGOs waren vertreten und diskutierten über die Zukunft von SR. Im Anschluss an die Konferenz, auf der ein ISO Vorgehen von einer Mehrheit der Teilnehmer befürwortet wurde, beschloss das ISO Technical Management Board (ISO/TMB), eine ISO-Norm in Form eines ISO Guidance Document on Social Responsibility zu erarbeiten. Nicht vorgesehen ist ein zertifizierbarer Managementstandard. Die ISO hat sich vorgenommen, einen Standard zu erstellen, der nicht nur auf Wirtschafts-unternehmen, sondern auch auf andere Organisationsformen Anwendung finden kann - es geht um die "Social Responsibility" aller Körperschaften. Die ISO-Norm soll Um sicherzustellen, dass alle interessierten Stakeholder angemessen vertreten sind, hat die ISO ein Dokument mit Leitsätzen zu den einzelnen am SR-Prozess beteiligten Stakeholdern erarbeitet. ISO Guidance on Stakeholder Categories in the ISO/TMB/WG SR Im Anschluss wurde eine internationale Arbeitsgruppe (Working Group SR) unter gemein-samer Leitung der Normungsorganisationen aus Brasilien und Schweden einberufen, die den gesamten weiteren Prozess leiten soll. Die erste Sitzung der ISO/Technical Management Board Working Group on Social Respon-sibility (ISO TMB/WG SR) fand zwischen dem 7. und 11. März 2005 in Salvador de Bahia, Brasilien statt. An der Konferenz nahmen mehr als 300 Personen aus den Bereichen Wirt-schaft, Regierungen, Gewerkschaften, Verbrauchern und NGOs teil. Die Arbeitsdokumente des ISO SR-Prozesses sind öffentlich zugänglich und können über den Link www.iso.org/wgsr eingesehen werden. Die zweite Sitzung der ISO/TMB/WG SR fand in der Zeit vom 26. bis zum 30. September 2005 in Bangkok statt. Etwa 340 Teilnehmer aus 49 Ländern nahmen teil, insbesondere die Entwicklungsländer waren in hoher Zahl vertreten. Ziel der Sitzung war es, eine Struktur (die so genannte "Design Specifications") für die zukünftige Norm mit der Bezeichnung ISO 26000 zu beschließen. Zu dem Entwurf der Design Specifications alleine gingen über 600 Kommentare ein. In Bangkok einigte man sich auf die Inhaltsstruktur der zukünftigen Norm ISO 26000: … Introduction Zusätzlich zu den beim ersten Treffen der ISO WG SR eingesetzten Strategischen Task Groups … TG 1 Funding/stakeholder engagement hat man sich in Bangkok darauf geeinigt, zusätzlich Normative Task Groups zu etablieren: … TG 4 Scope, SR Context & SR Principles Protokoll der 2. Sitzung der ISO WG SR in Bangkok Im nächsten Schritt ist geplant den genauen Geltungs- und Anwendungsbereich der Design Specification von den Task Groups erarbeiten zu lassen. In 2006 findet vom 15. bis 19. Mai in Lissabon die 3. Sitzung der ISO WG SR statt, bei dem über den Working Draft und die Kommentare beraten wird. Das weitere Vorgehen sieht einen Norm-Entwurf (ISO/DIS 26000) im Dezember 2007 vor. Im Juli 2008 ist mit dem Schlussentwurf der Norm zu rechnen, die im Oktober 2008 offiziell veröffentlicht werden soll. Auf Beschluss des Präsidiums des Deutsches Institut für Normung e.V. (DIN) wurde im Normenausschuss Sicherheitstechnische Grundlagen (NASG) der neue Arbeitsausschuss "Gesellschaftliche Verantwortung von Organisationen" (NASG AA1) gegründet. Der NASG AA1, dem 27 Vertreter aus Wirtschaft, Gewerkschaften, öffentlicher Hand und verschiedenen Nichtregierungsorganisationen angehören, hat die Aufgabe, die Arbeiten der internationalen Arbeitsgruppe ISO/TMB/WG "Social Responsibility" national zu begleiten, die deutsche Position zu erarbeiten, in die internationale Arbeit einzubringen und diese aktiv mitzugestalten. Mit Blick auf die große Bedeutung, die die von ISO aufgenommene Entwicklung von SR-Leitlinien für die Wirtschaft hat, haben BDI und BDA ein gemeinsames "Begleitgremium ISO/DIN SR" installiert, dessen konstituierende Sitzung im August 2005 stattfand. Das gemeinsame Begleitgremium, dessen nächste Sitzung voraussichtlich im April 2006 stattfindet, wird geleitet von Herrn Hartmut Müller, Robert Bosch GmbH, der zugleich Obmann des DIN-Spiegelausschusses ist. EMAS "Eco-Management und Audit Scheme" EMAS ist ein Managementsystem, das Unternehmen dabei hilft, ihren betrieblichen Umweltschutz eigenverantwortlich und kontinuierlich zu verbessern. EMAS steht für die englische Bezeichnung des europäischen Umwelt-Audit-Systems "Eco-Management and Audit Scheme", auch bekannt unter dem Stichwort "Öko-Audit". Als modernes umweltpolitisches Instrument setzt EMAS auf die freiwillige Teilnahme von Unternehmen und geht über die ge-setzlichen Regelungen hinaus. Seit 1993 können in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union aufgrund einer EG-Verordnung gewerbliche Unternehmen und andere Organisationen an dem einheitlichen System für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung teilnehmen. An EMAS kann sich jede Organisation beteiligen, die ihren betrieblichen Umweltschutz verbessern möchte. Organisation ist dabei umfassend zu verstehen als Unternehmen, Handwerks- oder Gewerbebetrieb, aber auch als Einrichtung der öffentlichen Hand. Zur Alle Organisationen, die an EMAS teilnehmen, erstellen für die Öffentlichkeit regelmäßig eine Umwelterklärung. Darin werden die eigene Umweltpolitik und das Umweltprogramm mit den konkreten Zielen für die Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes festgelegt, verbunden mit einer umfassenden, möglichst zahlenmäßigen Darstellung und Bewertung der Umweltauswirkungen eines jeden Standorts und der bereits erzielten Verbesserungen. EFQM Excellence Model Das EFQM Excellence Model, ist ein holistisches Qualitäts-Managementsystem, welches CSR als separates Element beinhaltet (Fundamental Concept 8). Das Model zielt darauf ab, Arbeitsumstände zu verbessern und dem Konsumenten unter Einbeziehung relevanter Stakeholder ein hochwertiges qualitatives Produkt zu bieten.
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