Vor dem Hintergrund der Ressourcenknappheit, des Klimawandels und globaler demographischer Herausforderungen beschleunigt sich der Trend hin zu energieeffizienteren und saubereren Technologien weltweit. Um das vom Weltklimarat (IPCC) geforderte 2 °C-Klimaziel einhalten zu können (Kipp-Punkt, der irreversible Klimawandel-Prozesse auslöst), dürfte die CO2-Konzentration in der Atmosphäre maximal 450 ppm (parts per million) betragen. Auf derzeitigem globalem Emissionskurs muss man jedoch mit bis zu 6 °C Erwärmung rechnen.
Deutschland hat sich bereits früh zu einem strikten Klima-Programm verpflichtet, das konsequent auf das 450ppm Ziel gerichtet ist ("Agenda 450"). Dies erfordert massive Anpassungen: die Emissionsproduktivität in traditionellen Industrien muss sich - von einem international bereits relativ hohen Niveau - in den nächsten 20 Jahren nochmals vervielfachen.
Die Vorreiterrolle Deutschlands in Sachen Klimawandel bietet große Chancen. Das Wachstum - und damit die Ertragschancen - von Cleantech werden in den nächsten Jahrzehnten überdurchschnittlich hoch eingeschätzt.
Für viele Manager der Wirtschaft herrscht jedoch bisher nur wenig Klarheit zu diesem komplexen Thema. Welche Anforderungen gilt es zu managen? Welche wirtschaftlichen Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich daraus? In der von Deloitte exklusiv für das manager magazin erstellten Studie "Klima ist Business - Agenda 450 für Deutschland" wurde die Kernproblematik in einer Top-Down-Betrachtung analysiert.
Die ausführlichen Studienergebnisse erfahren Sie hier.