05.11.2009: E.ON unterzeichnet Luxemburger Deklaration für betrieblichen Gesundheitsschutz 

Zusätzlich Anerkennung der Seoul Declaration über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.

Die E.ON AG hat am 5. November 2009 auf ihrer Betriebsrätevollkonferenz in Berlin die "Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union (EU)" für den Gesamtkonzern unterzeichnet. Damit verpflichtet sich das Unternehmen zur konzernweiten Anwendung der Grundsätze der betrieblichen Gesundheitsförderung und führt ihren Arbeits- und Gesundheitsschutz im Sinne der Deklaration fort. Zusätzlich unterschrieb E.ON im Rahmen der Konferenz der International Labour Organization (ILO) am 4. November das "Düsseldorf Statement" der Erklärung von Seoul über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz und erkennt damit die Deklaration als globalen Referenzrahmen an.

E.ON-Personalvorstand Christoph Dänzer-Vanotti: "Gesunde Mitarbeiter und ein gesundes und sicheres Arbeitsumfeld haben für E.ON höchste Priorität. Deshalb investieren wir umfangreich in die betriebliche Gesundheitsförderung und bieten unseren Mitarbeitern bereits heute eine Vielzahl von Präventions-, Vorsorge- und Unterstützungsmaßnahmen an."

E.ONs Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge werden auch außerhalb des Unternehmens honoriert. So wurde beispielsweise E.ON Ruhrgas 2009 für die außergewöhnlich hohe Beteiligungsquote beim Darmkrebs-Screening mit dem Felix-Burda-Award ausgezeichnet. Im Rahmen der konzernweiten Krebskampagne wurde dabei den Mitarbeitern in vielen E.ON-Unternehmen ein Testkit für ein Darmkrebs-Screening angeboten.

Die Luxemburger Deklaration wurde am 28. November 1997 von allen Mitgliedern des Europäischen Netzwerkes für betriebliche Gesundheitsförderung (ENWHP) verabschiedet und unterstützt die gesundheitliche Prävention und den Arbeitsschutz der Unternehmen in den Mitgliedsländern. Zudem will die EU damit die Mitgliedsstaaten ermutigen, der betrieblichen Gesundheitsförderung einen höheren Stellenwert einzuräumen. Neben einem aktiven Gesundheitsmanagement zählt hierzu auch eine Arbeitsorganisation, die den Beschäftigten Einflussmöglichkeiten auf die eigene Arbeitsgestaltung bietet.

Die Erklärung von Seoul über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz wurde während des "World Summit on Safety and Health" am 29. Juni 2008 in Seoul verabschiedet und stellt einen globalen Referenzrahmen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz dar. Die Deklaration versteht sich dabei als Appell an Unternehmen, weltweit anerkannte Standards und Normen wie z.B. die Fokussierung auf Prävention umzusetzen.