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| Newsletter Nr. 2/2005 |
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econsense - Forum Nachhaltige
Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e. V. |
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Neues von econsense |
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Nachhaltiges von unseren Mitgliedern |
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Nachhaltigkeitsverständnis von econsense |
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Impressum |
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Neues von econsense |
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| EnBW neues
Mitglied bei econsense |
Mit EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist ein
weiteres deutsches Großunternehmen Mitglied von econsense geworden.
Das Unternehmensnetzwerk ist damit auf 23 Mitglieder angewachsen.
EnBW ist mit rund 5,4 Millionen Energiekunden das drittgrößte
Energieunternehmen in Deutschland. Mit knapp 24 600 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern wurde 2003 einen Jahresumsatz von rund 10,6 Mrd.
Euro erzielt. Die Kernaktivitäten konzentrieren sich auf die
Bereiche Strom, Gas sowie Energienahe Dienstleistungen. Mehr
unter www.enbw.com. Lesen
Sie den Jahresbericht 2003 Umwelt und Gesellschaft - "Auf dem Weg
zur Nachhaltigkeit" unter http://www.econsense.de/documents/Publikationen_Mitglieder/EnBW_Umwelt_Gesellschaft_Jahresbericht_2003_.pdf
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| Jürgen R.
Thumann neuer Sprecher von econsense |
Das Kuratorium von econsense, dem Vertreter der
Vorstände und der Geschäftsführungen der Mitgliedsunternehmen
angehören, hat den Düsseldorfer Unternehmer Jürgen R. Thumann zu
seinem neuen Sprecher gewählt. Thumann tritt die Nachfolge von
Professor Dr. Wilhelm Simson an. "econsense hat mit Herrn Thumann
einen hervorragenden Nachfolger für das Amt des Kuratoriumssprechers
gefunden, der sich intensiv mit dem Thema unternehmerischer
Verantwortung befasst", sagte Wilhelm Simson anlässlich der
einstimmigen Wahl. Thumann und econsense dankten Simson für seine
zweijährige erfolgreiche Tätigkeit für das Unternehmensnetzwerk.
"Ich freue mich, neben meinem neuen Amt als BDI-Präsident auch
die Sprecherrolle bei econsense zu übernehmen. In der Initiative
machen sich wichtige Global Player stark für nachhaltige Entwicklung
und Corporate Social Responsibility als richtungsweisende
Leitbilder. Wir führen einen intensiven Dialog mit Politik und
Gesellschaft über die gesellschaftliche Verantwortung von
Unternehmen in unserer heutigen Welt. Das Engagement der Wirtschaft
zeigt: Wir sollten auf diese Lösungskompetenz und diesen
Gestaltungswillen setzen und die Innovationsprozesse nicht durch
Regulierung strangulieren", erklärte Thumann. Jürgen R. Thumann
wurde 1941 in Schwelm geboren. Mit 19 Jahren übernahm der gelernte
Groß- und Außenhandelskaufmann den elterlichen Betrieb. Gemeinsam
mit seinem Cousin gründete er die Heitkamp und Thumann KG. Thumann
ist Präsident des WSM - Wirtschaftsverband Stahl- und
Metallverarbeitung e.V. in Düsseldorf und Präsident der Deutschen
Reiterlichen Vereinigung. Seit dem 1. Januar 2005 ist Thumann
Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI).
Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. |
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| econsense-Journalistenpreis 2005
ausgeschrieben |
Unternehmerische Nachhaltigkeit und (Corporate)
Social Responsibility stehen im Mittelpunkt des diesjährigen
Journalistenwettbewerbs des Forum Nachhaltige Entwicklung der
Deutschen Wirtschaft. Mit dem econsense-Journalistenpreis, der
erstmalig 2004 vergeben wurde, fördert econsense Journalistinnen und
Journalisten, die durch ihr Engagement helfen, die Idee der
nachhaltigen Entwicklung in den Köpfen der Menschen zu verankern.
Als Unternehmensinitiative steht econsense für die
unternehmerische Seite von Nachhaltigkeit. In den letzten Jahren
spielt in diesem Zusammenhang der facettenreiche und viel
diskutierte Begriff der Corporate Social Responsibility (CSR), der
gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen, eine große Rolle.
Die Sensibilität von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft für die
ökologischen und gesellschaftlichen Aspekte unternehmerischen
Handelns ist gestiegen. Aber was genau ist CSR? Was tun und was
bewegt die Unternehmen, bei uns und weltweit? Wo liegen die
wichtigsten Herausforderungen - praktisch und politisch? Welche
Erwartungen hat die Gesellschaft? Wofür sind Unternehmen eigentlich
verantwortlich - und wofür die anderen Akteure in Gesellschaft
und Politik? Für Journalistinnen und Journalisten, die sich mit
diesen und ähnlichen Fragen rund um die Unternehmensverantwortung
auseinander setzen, lobt econsense den Journalistenpreis 2005 aus.
Anders als 2004 steht er allen Altergruppen offen;
Nachwuchsjournalisten werden zusätzlich durch einen Sonderpreis
gefördert. Die Ausschreibung mit allen Teilnahmebedingungen kann bei
der econsense-Geschäftsstelle angefordert oder downgeloaded werden
unter http://www.econsense.de/deu/veranstaltungskalender.htm#Journalistenpreis
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| BDI-Präsident
und econsense-Sprecher Thumann spricht vor
Nachhaltigkeitsrat |
In einer öffentlichen Sitzung des Rates für
Nachhaltige Entwicklung am 27. April 2005 wird Jürgen R.
Thumann, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und
Sprecher des Kuratoriums von econsense, zum Thema "Prinzip
Eigenverantwortung - Chancen nutzen für unser Land" sprechen und mit
den Mitgliedern des Nachhaltigkeitsrates diskutieren. Eine Teilnahme
als Gast ist möglich. Bitte melden Sie sich bis zum 6.4.2005 unter
mailto:info@nachhaltigkeitsrat.de
mit der Angabe Ihres Namens und Ihrer Institution an. Die Anzahl der
Plätze ist begrenzt. Die Teilnahme nur nach Bestätigung durch die
Geschäftsstelle des Rates möglich. Die Bestätigung der Teilnahme
wird per E-Mail bis zum 15.4.05 erfolgen. |
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| econsense
Partner bei Konferenz "Sustainable Investment
2005" |
Fragen des nachhaltigen Investment stehen im
Mittelpunkt der Konferenz "Sustainable Investment 2005", die das
Sustainable Business Institute an der European Business School am
13./14. April 2005 in der IHK Frankfurt/Main durchführt. Auf der
Veranstaltung werden Stand und Perspektiven des nachhaltigen
Investment zwischen Vertretern des konventionellen Asset Management
und Vertretern des nachhaltigen Investment diskutiert. Es sprechen
u. a. Professor Dr. Klaus Töpfer (UNEP) sowie Referenten aus
Finanz-, Industrie- und Handelsunternehmen. Angesprochen sind
insbesondere Investoren, Analysten und Asset Manager,
Investor-Relations- und Nachhaltigkeits-Manager sowie
Wissenschaftler. Neben dem Deutschen Aktieninstitut (DAI) und der
Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA)
unterstützen u. a. auch econsense und seine Mitgliedsunternehmen
Bayer AG, Deutsche Bank AG, Deutsche Telekom AG sowie Volkswagen AG
die Veranstaltung als Partner. Die Konferenz basiert auf
Forschungsarbeiten, die vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) gefördert wurden. Konferenzsprachen sind Deutsch
und Englisch. Ein detailliertes Programm sowie weitere
Informationen finden Sie unter: http://www.nachhaltiges-investment.org/.
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| Symposium
Perspektive Nachhaltiges Wirtschaften/WIN-Kongress im Rahmen der
BUGA 2005 |
| Unter dem Motto "WIN: Werte - Innovationen -
Nachhaltigkeit" veranstalten das Bayerische Staatsministerium für
Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie die Bundesgartenschau
München 2005 GmbH am 11./12. Mai das "Symposium Perspektive
Nachhaltiges Wirtschaften/WIN-Kongress". Das Symposium, das im
Rahmen der Bundesgartenschau 2005 in München stattfindet, will die
Diskussion zum Thema Nachhaltigkeit intensivieren, um neue Ideen und
Perspektiven erweitern sowie verschiedene gesellschaftliche Gruppen
zum informellen Austausch zusammenbringen. Im Rahmen von Workshops
werden sechs Themenkomplexe zum nachhaltigen Wirtschaften behandelt.
Mehrere econsense-Unternehmen beteiligen sich an den
Podiumsdiskussionen und setzen hier Akzente aus Sicht der
Wirtschaft. Das Programm finden Sie unter: http://www.buga05.de/pdf/symposium_info.pdf.
Die Anmeldung ist möglich unter https://buga.colada.biz/reg/?962.
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Nachhaltiges
von unseren Mitgliedern |
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| Allianz: Der
Fischotter - Hilfe für eine gefährdete Tierart |
Noch vor hundert Jahren war er in nahezu allen
Gewässern in Europa zu finden. Heute ist der Fischotter in unseren
Breiten vom Aussterben bedroht. Nicht nur die Jagd auf das pelzige
Tier, sondern vor allem die Zerschneidung von Lebensräumen,
Entwässerung von Feuchtgebieten, Flussbegradigungen und
Einbetonierung von Uferzonen brachten den verspielten Wassermarder
auf die Rote Liste der gefährdeten Tierarten. Ein
länderübergreifendes Projekt in Mecklenburg-Vorpommern und
Brandenburg soll dem schlanken Jäger jetzt auf die Beine helfen. Die
Allianz Umweltstiftung unterstützt das Projekt "Lebendiges Gewässer
Alte Elde - Ein Lebensraum wird wiedergewonnen", durch das die
Lebensräume des Otters in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mit
denen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein vernetzt werden
sollen. Dabei wird der etwa 20 Kilometer lange Abschnitt der Alten
Elde zwischen ihrem Abzweig von der Müritz-Elde Wasserstraße und
ihrer Mündung in die Löcknitz naturnah ausgebaut und der im
Elde-Einzugsgebiet vorhanden Fischotterpopulation eine Ausbreitung
zur Elbe und weiter nach Niedersachsen ermöglicht. Die baulichen
Maßnahmen werden durch eine wissenschaftliche Untersuchung
begleitet, die auch der Erfolgskontrolle dient. Das Projekt will
insgesamt beitragen zu einer Verbesserung der ökologischen
Durchgängigkeit, einer Erhöhung der Artenvielfalt, Aufwertung des
Landschaftsbildes, Verbesserung des Wasserhaushalts in der
Landschaft und einem Biotopverbund zwischen international
bedeutsamen Schutzgebieten. |
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| Allianz:
"Konsum zwischen Nachhaltigkeit und Lebensfreude" - Benediktbeurer
Gespräche 2005 der Allianz Umweltstiftung |
Konsum zwischen Nachhaltigkeit und Lebensfreude -
dies ist das Thema der diesjährigen Benediktbeurer Gespräche der
Allianz Umweltstiftung, die am 28. und 29. April stattfinden. Das
Kloster Benediktbeuern bietet den repräsentativen Rahmen für die
alljährliche Veranstaltung. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt,
mit dem Symposium ein unabhängiges, überkonfessionelles und
überparteiliches Forum für die Diskussion grundlegender Umweltfragen
zu schaffen. Seit Beginn der Gespräche im Jahr 1997 trafen sich die
Naturwissenschaftler und Politiker, Manager aus Wirtschaft und
Kultur, Vertreter von Umweltverbänden und Presse zum
Gedankenaustausch in Benediktbeuern. Genauso vielfältig wie die
Themenauswahl sind oft auch die Meinungen der Experten und Gäste.
Gerade deswegen trägt diese Gesprächsplattform dazu bei,
umweltpolitische Diskussionen zu versachlichen, starre
Konfrontationen aufzubrechen sowie eine konstruktive Streitkultur zu
etablieren und lösungsorientierte Ansätze zu finden. Die Teilnahme
an der Veranstaltung ist nur auf Einladung möglich. Programm und
weitere Infos unter
http://www.allianz-umweltstiftung.de/veranstaltungen/benediktbeurer/index.html.
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| BASF:
Transparenz durch schnelle und zeitgleiche Veröffentlichung von
Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialbilanz |
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In ihrem neuen Unternehmensbericht, der am 9. März 2005
veröffentlicht wurde, präsentiert die BASF ihre Beiträge zur
Zukunftsgestaltung - für das Unternehmen, seine Kunden und
Mitarbeiter sowie für nachfolgende Generationen. Der Bericht zeigt,
wie wirtschaftlicher Erfolg mit Umweltschutz und gesellschaftlicher
Verantwortung verbunden werden, um den Wert des Unternehmens für
alle Stakeholder langfristig zu steigern. Im Bericht werden drei
Themen hervorgehoben, die für die Zukunft des Unternehmens von
besonderer Bedeutung sind: Was unternimmt BASF, um gemeinsam mit
ihren Kunden nachhaltig erfolgreich zu sein? Was tut BASF, um
Antworten auf die drängenden Fragen der weltweiten Energieversorgung
zu finden? Wie nutzt die BASF die Chancen, die sich aus der globalen
Arbeitsteilung ergeben? Außerdem wird über den aktuellen Stand der
Umsetzung der langfristigen Umweltziele berichtet. 2002 hat sich das
Unternehmen eine Reihe globaler Umweltschutz- und Sicherheitsziele
gesteckt, die bis 2012 erreicht werden sollen. Den Bericht und
weitere Informationen finden Sie unter http://www.basf.de/unternehmensbericht.
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| BMW Group
Award für Interkulturelles Lernen |
| Bereits zum achten Mal wurde am 3. März 2005 in
München der internationale BMW Group Award für Interkulturelles
Lernen verliehen. Die hochrangige Experten-Jury zeichnete in den
Kategorien "Theorie" und "Praxis" insgesamt vier exemplarische und
innovative Projekte aus, die das Motto des LIFE-Konzeptes "Von
gemeinsamer Verschiedenheit lernen" überzeugend aufgegriffen und
umgesetzt haben. Die Preise wurden im Rahmen einer feierlichen
Veranstaltung im BMW Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) von
der Vorsitzenden der Jury, Petra Hölscher (Institut für
Schulqualität und Bildungsforschung), und Richard Gaul, Leiter
Konzernkommunikation und Politik der BMW Group, überreicht.
Zeitgleich zur Preisverleihung geht der neue Webauftritt des BMW
Group Awards für Interkulturelles Lernen online: www.bmwgroup.com/award-life.
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| BMW Group:
Papilio - Schutzmantel gegen Gewalt und Drogen |
Nikotin und Alkohol, Aggressionen und Gewalttaten:
Kindsein ist heutzutage alles andere als ein Kinderspiel. Aber
Kinder können lernen, ohne diese Probleme groß zu werden. Sie können
soziales Verhalten frühzeitig lernen und die Fähigkeit erwerben,
Probleme gewalt- und drogenfrei zu bekämpfen. "Papilio" ist ein Weg
zu diesem Ziel. Das Programm zur Vorbeugung der Entwicklung von
Sucht- und Gewaltverhalten im frühen Kindesalter wurde speziell für
Kindergärten entwickelt und in einem Modellprojekt im Raum Augsburg
eingeführt und wissenschaftlich untersucht. Erste Teilergebnisse
aus der Studie mit über 600 Kindern, die am 10. Februar 2005 in
Augsburg vorgestellt worden sind, zeigen: Papilio steigert das
prosoziale Verhalten deutlich und verringert
Verhaltensauffälligkeiten. Ermöglicht wurde dieses Projekt durch
eine Kooperation von Rotary International, dem Bayerischen
Staatsministeriums für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz,
betapharm und der BMW Group. Durchgeführt wurde die Studie durch das
beta Institut. Das Engagement der BMW Group für Papilio schließt
nahtlos an eine lange Reihe sozialpolitischer Projekte an. Das
Unternehmen konzentriert sich dabei auf Kinder und Jugendliche,
wobei Projekten gegen Sucht und Gewalt von jeher ein besonderer
Stellenwert zukommt. So wurden für weiterführende Schulen die
Unterrichtsmaterialien "Drogen, Alkohol und Medikamente" entwickelt
und in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik
(AGFP) und dem Stadtjugendamt München entstanden die CD-ROM und das
Internetportal "Fass mich nicht an!". Nachdem sich diese Projekte
vornehmlich an Jugendliche richten und auf Reflexion der eigenen
Verhaltensweisen setzen, möchte sich die BMW Group mit der
Unterstützung des Papilio-Projektes für die frühzeitige Stärkung der
kindlichen Persönlichkeit und des Selbstbewusstseins einsetzen, um
Gewalt und Sucht gar nicht erst entstehen zu lassen. "Das Engagement
für Kinder kommt der ganzen Gesellschaft zugute", so Richard Gaul,
Leiter Konzernkommunikation und Politik der BMW Group. "Die Kinder
werden unsere Zukunft gestalten, und daher müssen wir alles tun, um
ihnen das Rüstzeug für einen Lebensweg mitzugeben, auf dem Gewalt
und Sucht nicht als Lösung ihrer Probleme geeignet erscheinen." Mehr
im Internet unter www.press.bmwgroup.com.
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| DaimlerChrysler: Junge Wissenschaftler
aus Deutschland für "Mondialogo Engineering Award"
nominiert |
Eine internationale Jury hat Anfang März in Stuttgart
die Finalisten des 1EMondialogo Engineering Award 1C nominiert, des
ersten weltweiten interkulturellen Ideenwettbewerbs für nachhaltige
technische Verbesserungen in Entwicklungsländern. 40 Projektideen
internationaler Hochschulen, die aus 111 eingereichten Vorschlägen
ausgewählt wurden, stehen jetzt in der Endausscheidung um einen der
bis zu 20 Förderpreise, die mit insgesamt 300.000 Euro dotiert sind.
Unter den nominierten Finalisten sind auch fünf Teams aus
Deutschland: Studenten und Ingenieure von Hochschulen aus Berlin,
Dresden, Gießen, Suderburg und Wuppertal schafften mit ihren
Projektpartnern aus Sambia, Mali, Jemen, Chile und dem Iran den
Sprung in die Gruppe der weltweit besten eingereichten
Projektvorschläge. Bewertet wurden die Projektideen nach den
Kriterien Nachhaltigkeit, wissenschaftliche Qualität, Umsetzbarkeit
und interkultureller Dialog innerhalb der Projektgruppen. Über 1.700
junge Ingenieure und Studenten aus 79 Nationen hatten sich an der
Ausschreibung beteiligt und sich in 412 internationalen Teams
zusammengefunden. Der "Mondialogo Engineering Award" ist eine
Initiative von DaimlerChrysler und UNESCO zur weltweiten Förderung
des Dialogs zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller
Herkunft. Dabei sind Studenten aus Industrie- und
Entwicklungsländern aufgefordert, gemeinsam an Lösungsvorschlägen
für nachhaltige technische Verbesserungen zu arbeiten. Neben dem
"Mondialogo Engineering Award" umfasst die gemeinsame Initiative von
DaimlerChrysler und UNESCO den "Mondialogo School Contest", ein
weltweiter Wettbewerb zur Förderung des interkulturellen Dialogs
zwischen Schülern und ein viersprachiges Internetportal mit einem
interkulturellen Themen-Magazin. Mehr Informationen zu diesem Thema
finden Sie unter www.daimlerchrysler.com
und unter www.mondialogo.org. |
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| DaimlerChrysler: Auftakt zur nächsten
Generation von Brennstoffzellen-Pkw |
Auf dem Genfer Automobilsalon 2005 zeigte
DaimlerChrysler, Pionier bei der Entwicklung des
Brennstoffzellenantriebs, wie die nächste Pkw-Generation mit der
zukunftsweisenden Technologie aussieht: Die neue Mercedes-Benz
B-Klasse "F-Cell" erweitert die Familie der
Brennstoffzellenfahrzeuge um das Segment der Sports-Tourer. Die
B-Klasse, ein Reise-, Familien- und Freizeitautomobil, besitzt ein
von Mercedes-Benz entwickeltes einzigartiges Sandwich-Konzept, das
es für diese Antriebsart prädestiniert. Sportlich-dynamisches Fahren
und emissionsfreier Antrieb lassen sich in der Mercedes-Benz
B-Klasse vereinen. Der drehmomentstarke Elektromotor wird über 100
kW leisten, das sind 35 kW mehr als das Triebwerk der
Vorgängergeneration, der A-Klasse "F-Cell". Dank eines reduzierten
Verbrauchs und einer weiter verbesserten Speicherkapazität
verdoppelt sich die Reichweite auf annähernd 400 Kilometer. Darüber
hinaus wurden Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Komponenten weiter
verbessert. Bereits seit Anfang der 90er Jahre arbeiten Forscher und
Ingenieure bei DaimlerChrysler an der Umsetzung dieser Technologie
im Automobil. Mit der Mercedes-Benz B-Klasse "F-Cell" wird ein
weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Marktreife der
Brennstoffzelle gesetzt. |
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| DaimlerChrysler: Pflanzen-Power für
HighTech-Motoren |
Auf dem Genfer Automobilsalon 2005 (3. bis 13. März)
unterstrich DaimlerChrysler sein Engagement für die Entwicklung und
Einführung synthetischer Dieselkraftstoffe aus Biomasse, genannt
"SunDiesel". Innerhalb eines zweistufigen Herstellungsverfahrens
können die Eigenschaften des Kraftstoffs beeinflusst und damit
optimal an die Anforderungen von Hochleistungsmotoren der nächsten
Generation angepasst werden. Das Ziel der Forscher von
DaimlerChrysler ist zum einen, die Leistung von Dieselmotoren mit
neuen Brennverfahren oder neuartigen Injektoren zu steigern,
gleichzeitig aber vor allem auch die Emissionen der vorbildlichen
Spritsparer noch einmal deutlich zu senken. Dafür liefern die neuen,
passenden Kraftstoffe wie "SunDiesel" zusätzliche Impulse. Im
Rampenlicht des Genfer Automobilsalon 2005 standen so sieben
Mercedes-Benz-Modelle mit "SunDiesel" im Tank. Sie galten als ein
eindrucksvoller Beleg dafür, dass herkömmliche Dieselmotoren
problemlos mit dem neuen Kraftstoff in Reinform betrieben werden
können. Die Prüfstands-Untersuchungen mit Dieselmotoren bei
DaimlerChrysler haben zudem ergeben, dass der hochreine
Biomass-to-liquid (BTL) -Kraftstoff je nach Motorenadaption die
Partikel-Emissionen um bis zu 50 % und Kohlenmonoxid- und
Kohlenwasserstoff-Emissionen um bis zu 90 % senkt. Mehr
Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.daimlerchrysler.com.
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| Degussa:
Hochwirksame Brandbekämpfung mit Polymer-Gelen |
Bei schweren Bränden gelangt das traditionelle
Löschmittel Wasser oft an seine Grenzen. In diesen schwierigen
Fällen sollen neuartige Technologien der Spezialchemie helfen. Ein
Beispiel ist der Löschmittelzusatz Firesorb der Degussa AG, eine
Polymeremulsion auf Polyacrylatbasis. Das Mittel bildet mit dem
Löschwasser ein Hitze abschirmendes Gel, das seine Wirkung über
einen langen Zeitraum entfaltet. Auf Grund seiner Viskosität haftet
es als dichter, schützender Film selbst an Decken und senkrechten
Flächen oder auch an Bäumen und Pflanzen in freier Natur. Das
Produkt legt sich wie eine flüssige Löschdecke über das Brandgut,
erstickt das Feuer durch Luftabschluss und sorgt für Kühlung.
Durch einfaches Rühren, Pumpen oder Zudosieren ins Löschwasser
werden die fertigen Mischungen hergestellt. Damit ist das
Quellpolymer mit seinen strukturviskosen Eigenschaften gerade unter
Einsatzbedingungen, in denen es auf jede Minute ankommt, besonders
effektiv. Bereits bei Konzentrationen von ein bis 1,5 Prozent im
verwendeten Wasser ergibt sich eine sehr gute Wirkung. Etwas höher
dosiert (bis 2,5 Prozent) wird eine hervorragende Vorbeugung
erreicht. So lässt sich über Häuser, Gegenstände oder bewachsene
Gebiete vorsorglich ein Schutzmantel legen, der ein Übergreifen des
Feuers verhindert. Bei Waldbränden in Südeuropa, in Kanada und
den USA hat das Löschmittel bewiesen, dass nur drei Meter breite
Brandschneisen - gut "eingegelt" - die Flammen stoppen können.
Firesorb verhindert bei Waldbränden auch die Bodenerosion, schafft
in kurzer Zeit Brandschutzzonen und spart große Wassermengen.
Besonders effektiv ist das Mittel auch zur Bekämpfung gefährlicher,
hochenergiereicher Feuer, die etwa in der Kunststoffindustrie, bei
Müllverwertungsanlagen oder in Reifenlagern auftreten können und in
der Regel große Umweltschäden verursachen. Ausführlicher Artikel
siehe: www.creavis.com/files/Degussa_Magazin_404_Firesorb.pdf.
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| Deutsche
Bahn: Vorstand beschließt konzernweites
Nachhaltigkeitsmanagement |
| Die Bahn wird künftig verantwortungsvolles Handeln
noch stärker in ihrer Unternehmenspolitik berücksichtigen. Ende
Januar beschloss der Vorstand, ein konzernweites
Nachhaltigkeitsmanagement einzurichten. Nach einer Einführungsphase
im Jahr 2005 wird dieses ab 2006 den Regelbetrieb aufnehmen. 2006
wird auch der erste Nachhaltigkeitsbericht erscheinen, der den
Umwelt- sowie den Personal- und Sozialbericht ersetzt. Mit der
systematischen Integration sozialer und ökologischer Aspekte im
Nachhaltigkeitsmanagement in Verbindung mit dem Stakeholderdialog
übernimmt die Bahn aktiv Verantwortung für das gesellschaftliche
Umfeld, in dem sie tätig ist und dessen Ressourcen sie nutzt. Nicht
zuletzt dient das Nachhaltigkeitsmanagement auch dazu, die sozialen
und ökologischen Vorteile der Bahn klarer herauszustellen und mit
unternehmerischen Erfolgen zu verbinden. Mehr unter www.db.de/nachhaltigkeit.
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| Deutsche Bahn fördert
Jugendprojekte in Berlin und Potsdam |
Vor zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft, Politik
und Wissenschaft hat Dr. Norbert Bensel, Mitglied des Vorstandes der
Deutschen Bahn AG, am 9. März Spenden an zwei Jugendprojekte
übergeben: Jeweils 7.500 Euro nahmen der Regierende Bürgermeister
Berlins, Klaus Wowereit, stellvertretend für das Berliner Projekt
"Jobteam", und der Brandenburgische Minister für Bildung, Jugend und
Sport, Holger Rupprecht, für das Potsdamer Projekt "Schule ab 18"
entgegen. Personalvorstand Bensel bei der Übergabe der Spenden:
"Jugend ist die Zukunft unseres Landes. Ihre Kompetenzen und ihr
Engagement sind Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg
Deutschlands. Daher sollten wir unsere Anstrengungen auf die
Integration junger Menschen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
richten." Die Spenden stammen aus den Teilnahmegebühren des
Arbeitsmarktforums "Arbeit ohne Zukunft? Den Wandel der
Erwerbsarbeit gestalten", das die Deutsche Bahn AG gemeinsam mit der
Initiative für Beschäftigung heute in Berlin veranstaltete. In
Potsdam werden im Projekt "Schule ab 18" junge Erwachsene beim
Nachholen eines Schulabschlusses betreut, parallel dazu findet eine
intensive Berufsberatung statt. In Berlin geht die Spende an den
Gangway e. V., einem Verein für Streetwork, der mit mobilen Jobteams
Jugendliche an ihren Aufenthaltsorten aufsucht und direkt vor Ort
berufliche Beratung sowie Begleitung zu Ämtern anbietet. Seit der
Gründung 1999 wurden im Projekt "Jobteam" 400 Jugendliche
erfolgreich weitervermittelt. Die Bahn als einer der größten
Arbeitgeber und Ausbilder engagiert sich mit vielfältigen
Aktivitäten für junge Menschen. Mehr unter www.db.de/presse. |
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| Deutsche Bahn
begrüßt Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls |
Die Deutsche Bahn begrüßt das Inkrafttreten des
Kyoto-Protokolls und sagt der Politik weitere Unterstützung für
einen konsequenten Klimaschutz zu. Das Unternehmen sieht sich in
seiner vorausschauenden Umweltpolitik bestätigt. Die Bahn hat als
einziges Unternehmen im Verkehrssektor ein bis 2020 reichendes
freiwilliges Klimaschutzprogramm mit konkreten Zielen. "Ohne unsere
konsequenten Aktivitäten zur Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes
könnte die Bundesrepublik Deutschland die eingegangenen
Verpflichtungen kaum einhalten", sagte Vorstandsvorsitzender Hartmut
Mehdorn. Die Bahn beweist, dass Ökologie und Ökonomie kein
Widerspruch sind. So hat das Unternehmen seine spezifischen
Kohlendioxid-Emissionen seit 1990 um rund 27 Prozent reduziert.
Gegenüber 2002 sollen bis 2020 noch einmal je nach Rahmenbedingungen
15 bis 25 Prozent eingespart werden. "Die Bahn hat in Sachen
Klimaschutz ihre Hausaufgaben gemacht und erspart Deutschland durch
seine umweltfreundlichen Verkehre jährlich insgesamt mehrere
Millionen Tonnen Kohlendioxid", sagte der Bahnchef. Mehdorn
bekräftigte seine Forderung nach einer steuerlichen Entlastung der
Schiene und schlug im Gegenzug verbindliche Emissionsminderungen
vor. Die Bahn habe allein im Jahr 2004 rund 220 Millionen Euro an
Mineralölsteuer und rund 160 Millionen Euro an Ökosteuer gezahlt,
während die Wettbewerber Luftverkehr und Schifffahrt davon völlig
ausgenommen sind. Mehr unter www.db.de/presse. |
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| Deutsche
Bahn: Lärmschutz an Bahnstrecken - 2005 bundesweit mehr als 600
Projekte in Bau oder Planung |
Für das Programm "Lärmsanierung an bestehenden
Schienenwegen des Bundes" stehen auch in 2005 wieder Mittel in Höhe
von 50,9 Millionen Euro zur Verfügung. "Das Lärmsanierungsprogramm
läuft bei uns auf Hochtouren", sagt Henry Nestler, von der für das
Schienennetz zuständigen DB Netz AG. "Bundesweit bauen oder planen
wir aktuell an über 600 Ortsdurchfahrten." Im Rahmen der Maßnahmen
zum aktiven Schallschutz werden in diesem Jahr voraussichtlich 34
Schallschutzwände mit einer Länge von rund 42 Kilometer fertig
gestellt. Bei weiteren 34 Schallschutzwänden 13 mit einer
Gesamtlänge von circa 40 Kilometer - ist noch in diesem Jahr
der Baubeginn vorgesehen. Im Bereich der passiven
Schallschutzmaßnahmen sind 2005 bundesweit circa 5.600
Wohnungssanierungen geplant. Hierbei ist der Einbau von rund 8.000
Schallschutzfenstern und 3.600 schallgedämmten Lüftern vorgesehen.
In 2005 werden hier Fördermittel in Höhe von 11 Millionen Euro
eingesetzt. An vielen Objekten, beispielsweise in Bonn, werden dabei
in hohem Maße die Belange des Denkmalschutzes berücksichtigt.
Das Lärmsanierungsprogramm konnte Ende 2004 eine erfolgreiche
Bilanz aufweisen: Seit Beginn der Maßnahmen vor sechs Jahren wurden
bundesweit rund 85.000 Meter Schallschutzwände errichtet und in etwa
21.000 Wohnungen Schallschutzfenster eingesetzt. Zusätzlich wurden
rund 13.000 Lüfter eingebaut und an über 1.500 Dächern
Schalldämmungen durchgeführt. In diesem Jahr soll die
aktuelle Dringlichkeitsliste durch ein Gesamtkonzept Lärmsanierung
ersetzt werden. Die Lärmreduktion ist ein Schwerpunkt des
konzernweiten Umweltprogramms, dessen ambitioniertes Ziel es ist,
den Schienenlärm bis zum Jahr 2020 zu halbieren. Die neu aufgelegte
Broschüre "Schallschutz 13 eine Investition in die Zukunft der Bahn"
informiert umfassend zum Thema. Die 28-seitige Publikation ist als
PDF im Internet unter www.db.de/umwelt verfügbar.
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| Deutsche
Bank: Sustainability-Management-System der Deutschen Bank erneut
rezertifiziert |
Im Rahmen des 2. Periodischen Audits am 12. Oktober
2004 bestätigte die Prüfungsgesellschaft Det Norske Veritas die
Zertifizierung des Sustainability-Management-Systems der Deutschen
Bank gemäß dem Standard EN ISO 14001. Ziel des Audits ist die
Feststellung der Wirksamkeit des Management-Systems sowie dessen
Übereinstimmung mit den Anforderungen des ISO-Standards. Seit 1999
werden die Prüfungen jährlich in der Konzernzentrale und in jeweils
wechselnden Niederlassungen durchgeführt. Im zurückliegenden
Jahr konnten zahlreiche Verbesserungen realisiert werden. So wurde
ein global gültiger "Konzernstandard Betrieblicher Umweltschutz"
weitergeführt sowie Nachhaltigkeitsleitlinien z. B. zu den Themen
Abfallwirtschaft, Einkauf und Beschaffung sowie Facility Management
aktualisiert. Die Einbindung sustainability-relevanter
Gesichtspunkte in die Geschäftsprozesse wurde weiter vertieft. Das
Nachhaltigkeitsprinzip wird auch bei der Auflage von Fonds
berücksichtigt, beispielsweise bei der Gestaltung des Deutsche Bank
Pensionsfonds und Sustainability Leaders Fonds. Darüber hinaus
engagiert sich vor allem der Bereich Private Wealth Management
intensiv hinsichtlich Stiftungen und damit der Forcierung des
Nachhaltigkeitsgedankens. |
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| Lufthansa:
Umweltvorsorge mit Tradition - bei Lufthansa ist weniger auch
mehr |
Die Deutsche Lufthansa AG feiert am 01. April ihr
50-jähriges Jubiläum. Bereits im ersten Jahr wurden 74.000 Fluggäste
befördert. Umweltschutz und der Einsatz einer auf dem neuesten Stand
der Technik befindlichen Flotte hatte bei Lufthansa von Beginn an
einen sehr hohen Stellenwert. "Umweltvorsorge ist ein vorrangiges
Unternehmenssziel", heißt es im strategischen Leitbild des Konzerns.
Verbrauchten die Flugzeuge der 70er Jahre noch durchschnittlich
12 Liter, um einen Passagier 100 Kilometer weit zu transportieren,
so sind es heute mit 4,3 Litern rund 75 % weniger. Hätte z. B. die
Lufthansa Passage Flotte ihre Transportleistung des vergangenen
Jahres noch mit der Flotte von 1990 erfüllt, so wären rund 2,2
Milliarden Liter Kerosin mehr verbraucht und 5,6 Millionen Tonnen
Kohlendioxid mehr emittiert worden. Auch in 2004 hat über die Hälfte
des Lufthansa Wachstums ohne Belastung der Umwelt stattgefunden.
In punkto Fluglärmreduzierung gibt es ebenfalls bedeutende
Fortschritte: Überdeckte der 85 dBA-Lärmteppich einer Lufthansa
Boeing 727-100, die noch bis 1970 auf der Kurzstrecke im Einsatz
war, eine Fläche von 19 km², so sind es heute beim Airbus A320 mit
2,35 km² achtmal weniger. Das störende Lärmereignis bleibt komplett
auf das Flughafenareal begrenzt. Was lange ausschließlich den
Kurzstreckenflugzeugen vorbehalten war, gilt heute aber auch bereits
für erste, moderne Langstrecken-Liner, wie den Lufthansa Airbus
A330-300. Umfassende Information zum Thema Lufthansa, Umwelt und
Nachhaltigkeit unter http://umwelt.lufthansa.com
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| ThyssenKrupp:
Weniger Kohlendioxid bei der Stahlerzeugung - Unternehmen und
Hochschulen forschen gemeinsam in
Europa-Programm |
| Ein Konsortium aus 48 europäischen Unternehmen und
Organisationen hat eine gemeinsame Forschungsinitiative zur
Veringerung der Kohlendioxid (CO2)- und anderer
Treibhausgasemissionen bei der Stahlerzeugung vereinbart. Der Name
des Konsortiums, ULCOS, steht für "Ultra Low CO2 Steelmaking". Den
Kern des Konsortiums bilden die Stahlhersteller ThyssenKrupp Stahl,
Arcelor, Corus, Riva, Voestalpine, Saarstahl und Dillinger
Hüttenwerke sowie der Erzproduzent LKAB. Die Gesamtfinanzierung
beträgt 45 Mio Euro. Diese werden rund hälftig durch die Europäische
Kommission und die beteiligten Unternehmen getragen. |
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| ThyssenKrupp:
Hochofenkonzept Bruckhausen - Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit
Hand in Hand |
| Die ThyssenKrupp Stahl AG wird für den Neubau des
Hochofens 8 bis 2008 schrittweise 200 Mio EUR investieren.
Damit stärkt ThyssenKrupp die leistungsfähige Metallurgiestufe in
Duisburg und garantiert außerdem die Versorgung des Ruhrorter
Stahlwerks von Mittal Steel mit Roheisen. Das Projekt sichert 1.200
Arbeitsplätze direkt und 3.600 indirekt. Gleichzeitig verbessert
sich die Umweltsituation im Duisburger Norden in erheblichem Umfang.
Allein 30 % der Investitionskosten entfallen auf
Umweltschutzeinrichtungen, die zum Teil über den bisherigen Stand
der Technik hinausgehen. |
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| ThyssenKrupp:
Rhine-Ruhr International Materials Award |
| Erstmals lobt der Initiativkreis Ruhrgebiet den mit
100.000 Euro weltweit höchstdotierten Preis für
Materialwissenschaften aus. Der Rhine-Ruhr International Materials
Award soll ab sofort entscheidend dazu beitragen, im Bereich der
Werkstoff-Innovationen global relevante Fortschritte in der
Material-Forschung und -Anwendung zu erreichen. Hauptsponsor des
Preises, der anlässlich der ersten Rhine-Ruhr International
Materials Conference am 23./24. Oktober 2005 in der Villa Hügel in
Essen verliehen wird, ist ThyssenKrupp. |
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| ThyssenKrupp:
Strom aus Sonnenlicht - ThyssenKrupp-Solartec als herausragende
Innovation ausgezeichnet |
| ThyssenKrupp-Solartec, das Dach- und Fassadenelement
mit Photovoltaik-Beschichtung, ist auf der internationalen Fachmesse
Bau 2005 in München als Produktinnovation für das Bauen im Bestand
ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb fand in diesem Jahr zum ersten
Mal statt. Veranstalter sind der Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung
e. V., die Messe München und die Heinze GmbH, ein Unternehmen der
Fachverlagsgruppe Springer Science and Business Media. Von 72
eingereichten Beiträgen erhielten drei einen ersten Preis, weitere
acht, darunter ThyssenKrupp-Solartec, wurden als herausragende
Produktinnovationen ausgezeichnet. |
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| TUI:
Nachhaltige Standortpolitik mit kommunaler Agenda
21 |
| In der vierten Runde des Agenda 21-Projektes
ÖKOPROFIT (ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte Umwelt-Technik)
konnten TUI AG und TUI Deutschland erneut durch ihre Maßnahmen in
Sachen Umweltschutz und die erzielten Einsparungen überzeugen. Am
15. Februar 2005 wurden die 29 teilnehmenden Unternehmen des
Kooperationsprojektes zwischen Stadt und Wirtschaft im Rahmen einer
feierlichen Abschlussveranstaltung ausgezeichnet. "Für uns stellt
ÖKOPROFIT heute eine kommunale Kompass-Kontrolle dar", sagte Dr.
Wolf Michael Iwand, Leiter TUI AG Konzern-Umweltmanagement, in
seiner Ansprache. "Das Projekt zeigt uns genau, was in der Zukunft
zu tun ist, und ist somit Grundlage für unseren Aktionsplan in
Richtung nachhaltige Entwicklung." Das Projekt, an dem sich TUI auch
2005 wieder beteiligt, war auch Grundlage für die Zertifizierung der
TUI AG Hauptverwaltung und des TUI Konzern Umweltmanagement nach der
internationalen Umweltnorm ISO 14001 am 3. März 2005. |
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| Volkswagen:
1,6 Millionen EUR von VW für indische Flutopfer - langfristiges
Hilfs-Projekt |
| Mit 1,6 Millionen Euro hilft Volkswagen den
Flutopfern in Südindien. Das Geld soll in den Wiederaufbau von
insgesamt 24 Schulen und die psycho-soziale Betreuung von rund 4500
Kindern in der Krisenregion Andhra Pradesh investiert werden. Allein
600.000 Euro waren von den VW-Mitarbeitern gespendet worden. Die
vorgesehene soziale Betreuung reicht von der Traumabewältigung über
die Gesundheitsvorsorge und Persönlichkeitsentwicklung bis hin zur
Bildung von Jugendgruppen. Auch das pädagogische Angebot in den
wieder aufgebauten Schulen wird durch Lehreraus-und -fortbildung,
Einschulungskampagnen und Förderunterricht nachhaltig verbessert. Um
den Erfolg des auf fünf Jahre angelegten Projekts zu garantieren,
sind von Beginn an Gemeinden, Eltern und die indische Regierung
aktiv eingebunden. Das Projekt wird wieder mit dem Kinderhilfswerk
terre des hommes durchgeführt, mit dem die Belegschaft des
Volkswagen-Konzerns seit Jahren in der Hilfe für Straßenkinder eng
zusammenarbeitet. |
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| Volkswagen:
Preis für Aids-Politik von VW in Südafrika - PPP-Projekt mit der
GTZ |
| Aufklären! Aufklären! Aufklären! Mit diesem Slogan
kämpft Volkswagen in Südafrika gegen Aids. Das Programm zum Schutz
der Mitarbeiter und ihrer Familien wurde jetzt mit dem Corporate
Care Award ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich von einer
unabhängigen Jury der Professional Management Review Africa für
vorbildliche Integration und soziale Investitionen ausgelobt. In
Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit
GTZ führt Volkswagen in Südafrika seit 2002 ein Voluntary
Counselling and Testing Programme durch. Dabei geht es neben der
Prävention auch um Behandlung und Pflege. HIV-positive Mitarbeiter
erhalten - von der Beratung bis zur Medikation - alle notwendige
Hilfe einschließlich der teuren Anti-Retrovirentherapie. |
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| Volkswagen:
Bester Nachhaltigkeitsbericht der Branche -
Capital/IÖW-Ranking |
| Volkswagen hat den besten Nachhaltigkeitsbericht der
deutschen Automobilindustrie. Das hat das Ranking der Zeitschrift
Capital in Zusammenarbeit mit dem Institut für ökologische
Wirtschaftsforschung GmbH Berlin (IÖW) und future e. V. ergeben.
Unter den 150 größten deutschen Unternehmen kommt Volkswagen auf
Platz 7. In der Begründung hieß es, dass Volkswagen anspruchsvolle
und nachprüfbare Ziele formuliere und auch berichte, wenn Ziele
nicht erreicht würden. 1995 hatte Volkswagen als Pionier erstmals
einen Umweltbericht herausgegeben. Seither hat das Unternehmen für
sein Reporting schon eine Vielzahl von Preisen zugesprochen
bekommen. |
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Nachhaltigkeitsverständnis |
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Nachhaltige Entwicklung stellt für uns ein offenes
Leitbild dar. Es geht um die kontinuierliche Suche nach dem Ausgleich
zwischen ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Interessen.
Lebendig, greifbar und damit nützlich wird das Konzept der Nachhaltigkeit
erst, wenn es zur konkreten, innovativen und immer wieder neu überdachten
Anwendung kommt. Die Herausforderung besteht darin, Zielkonflikte zu
erkennen und tragbare Kompromisse zu finden. Allgemeingültige Lösungen
wird es dafür nicht geben - nachhaltige Entwicklung
braucht Innovationen, und Innovationen entstehen nur in einem Umfeld,
das zwar Ziele vorgibt, aber dabei die Entwicklung verschiedener
Lösungswege fördert. Die Wirtschaft spielt eine zentrale Rolle auf dem
Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung - sie verfügt über das
notwendige Know-how und die Ressourcen, um Innovationen zu entwickeln und
umzusetzen. Als econsense ist es uns ein zentrales Anliegen, glaubhaft zu
zeigen, dass wir uns den Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung
mit großer Einsatzbereitschaft stellen. In unserem Newsletter greifen
wir dazu aktuelle Entwicklungen und Projekte aus den Unternehmen
auf - und dies sowohl mit Bezug auf ökonomisch wie auch auf
ökologisch und gesellschaftlich relevante Belange. |
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Impressum |
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Herausgeber: econsense - Forum Nachhaltige Entwicklung der
Deutschen Wirtschaft e. V. Geschäftsstelle Haus der Deutschen
Wirtschaft Breite Straße 29 10178 Berlin
- econsense ist
eine Initiative des BDI -
Redaktion: Carolin Boßmeyer Allgemeine Infos: mailto:info@econsense.de
Spezifische Anfragen: Carolin Boßmeyer, Tel. 030-2028-1739, Fax
030-2028-2739 mailto:c.bossmeyer@econsense.de Thomas
Koenen, Tel. 030-2028-1552, Fax 030-2028-2552 mailto:t.koenen@econsense.de
Der econsense-Newsletter erscheint ca. alle 2 Monate. Sollten Sie kein
Interesse an einer weiteren Zusendung haben, senden Sie bitte eine
E-Mail an mailto:info@econsense.de. (In
Zukunft wird es an dieser Stelle einen Abmeldelink geben.)
econsense ist ein Zusammenschluss von 23 führenden global agierenden
Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft. Ziel des Forums
ist es, die Kompetenz und Erfahrungen der deutschen Wirtschaft in die
Diskussion um nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibilty
einzubringen. Der offene Dialog der relevanten gesellschaftlichen
Gruppen ist für econsense ein zentrales Anliegen.
Mitglieder: Allianz, BASF, Bayer, BMW Group, Bosch,
DaimlerChrysler, Degussa, Deutsche Bahn, Deutsche Bank, Deutsche Telekom,
EnBW, E.ON, E.ON Ruhrgas, HeidelbergCement, Lufthansa, RAG, RWE, Siemens,
Tetra Pak, ThyssenKrupp, TUI, VCI, Volkswagen |
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