| |
| |
|
| Newsletter Nr. 4/2006 |
 |
econsense
- Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e. V. |
|
| |
| |
|
|
Inhalt |
|
| |
Neues von econsense |
|
| |
|
|
| |
Nachhaltiges von unseren Mitgliedern |
|
| |
|
|
| |
Nachhaltigkeitsverständnis von econsense |
|
| |
Impressum
|
|
| |
|
|
| |
Neues von econsense |
|
| |
| SAP AG wird neues Mitglied von
econsense |
Die
SAP AG, der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware,
wird Mitglied bei econsense. "Die SAP AG in unseren Reihen zu haben,
ist ein großer Gewinn für uns", freut sich Jürgen R. Thumann,
Sprecher des econsense-Kuratoriums, über den Neuzugang im Forum
Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft. Die SAP wird ihren
Vorstandssprecher, Prof. Dr. Henning Kagermann, in das Kuratorium
von econsense entsenden. Im Lenkungskreis wird Dr. Herbert Heitmann,
Leiter der Unternehmenskommunikation, die SAP vertreten.
Informationen zum gesellschaftlichen und ökologischen Engagement der
SAP unter http://www.sap.com/germany/company/citizenship/index.epx
und http://www.sap.com/germany/company/environment/index.epx
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Klima und Energie Schwerpunkt in
2007 |
| econsense
wird im kommenden Jahr einen Schwerpunkt auf das Thema Klima und
Energie legen. Die Jahrestagung 2007, Workshops und die Arbeit
interner Projektgruppen werden sich besonders auf damit verbundene
Herausforderungen konzentrieren. Mit Blick auf den Klimawandel
müssen sich Wirtschaft und Politik in den kommenden Jahren intensiv
mit den Fragen nationaler und globaler Steuerung und
Problemlösungskompetenz auseinander setzen: Was kann die Wirtschaft
aus eigener Kraft mit Innovation und Technologiekompetenz leisten?
Wo sind politische Hilfestellungen gefragt? econsense wird sich
unter anderem mit der Thematik der nachwachsenden Rohstoffe
befassen. Zudem wird sich das Forum innerhalb der europäischen
CSR-Allianz, die die Europäische Kommission zusammen mit der
Wirtschaft im März 2006 ins Leben gerufen hat, in einem Projekt zur
Herausforderung Klimaschutz engagieren. |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| econsense formuliert Empfehlungen zum
demographischen Wandel und lädt zum Dialog ein |
Eine
grundlegende Veränderung von Sicht- und Verhaltensweisen fordert
econsense, um den demographischen Wandel zu gestalten. Die
demographische Entwicklung, sei es in Deutschland und Europa oder
weltweit, gehört zu den Megathemen der Nachhaltigkeitsagenda, die
Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bewegen. econsense als Netzwerk
multinationaler Unternehmen der deutschen Wirtschaft hat dieses
wichtige Thema aufgegriffen. Im Rahmen der Jahrestagung "im Dialog
2006" wurde am 9. November 2006 ein Arbeitspapier unter dem Titel
"Die demographische Herausforderung bewältigen" vorgelegt, das sich
sowohl mit unternehmerischen Fragen befasst als auch die
gesamtgesellschaftliche Situation in den Blick nimmt.
Unternehmen stehen vor der Aufgabe, in den nächsten Jahren
und Jahrzehnten mit zügig alternden Belegschaften innovativ und
produktiv zu bleiben und das Güter- und Diensteangebot verstärkt den
Bedürfnissen alter und sehr alter Menschen anzupassen. Dabei sind
sie auf eine Politik und Gesellschaft angewiesen, die ihrerseits den
Wandel so gestalten, dass die Basis für Wertschöpfung erhalten
bleibt. econsense formuliert die wichtigsten Wirkungen des
demographischen Wandels und leitet daraus Enpfehlungen in sieben
Handlungsfeldern ab. Auf der Jahrestagung wurde der Dialog dazu
gestartet, der nun weitergeführt wird. econsense sucht dazu das
Gespräch mit Meinungsführern in Politik und Gesellschaft.
Das Dokument, das auch Praxisbeispiele aus Unternehmen
enthält, steht im Internet bereit unter http://www.econsense.de und kann
über die Geschäftsstelle bezogen werden. |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
Nachhaltiges von unseren Mitgliedern |
|
| |
| Allianz Stiftungslehrstuhl an der TU
München besetzt |
|
Nach einem intensiven Auswahlverfahren ist der Allianz
Stiftungslehrstuhl an der Technischen Universität München besetzt:
Im Herbst beginnt Frau Professor Beate Jessel mit ihren Vorlesungen
am Lehrstuhl "Strategie und Management der Landschaftsentwicklung".
Wie sehen Strategien für die künftige Entwicklung unserer
Kulturlandschaften aus? Welche Handlungsmöglichkeiten und
Instrumente gibt es, um sie umzusetzen? Und wie kann dies möglichst
konfliktfrei erfolgen? - Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des
Lehrstuhls. Er ist innerhalb der TU am "Wissenschaftszentrum
Weihenstephan" angesiedelt, das sich mit den Leitthemen Ernährung,
Landnutzung und Umwelt beschäftigt, und ist darin im
Forschungsdepartment "Ökologie und Ökosystemmanagement" verortet.
Weitere Informationen finden Sie unter www.allianz-umweltiftung.de
und auf der Internetseite des Lehrstuhls http://www.landschaftsentwicklung.wzw.tum.de
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Allianz: Wanderausstellung
"Naturereignis Hochwasser" |
1997
an der Oder, 2002 an der Elbe, 2005 im Alpenvorland - immer wieder
verursachen Hochwasser große Schäden. Und meist diskutieren
Politiker, Wissenschaftler und Betroffene anschließend aufgeregt
über die Ursachen und besseren Schutz vor Hochwasser. Dabei
vermischen sich wissenschaftliche Erkenntnisse und Biertisch-Wissen
oft zu scheinbar fundiertem Halbwissen. Als Beitrag zur
Versachlichung dieser oft emotional geführten Diskussionen haben die
Allianz Umweltstiftung und die Verwaltung des
UNESCO-Biosphären-Reservates Mittelelbe aus Sachsen-Anhalt die
Wanderausstellung "Naturereignis Hochwasser" erstellt.
Nach
Themenbereichen gegliedert, informieren 28 Tafeln fachlich fundiert
und wertfrei über die verschiedenen Aspekte von Hochwasser - seine
Entstehung, die Folgen für Mensch und Natur sowie die Möglichkeiten,
seine Schäden zu vermindern. Die Ausstellung zeigt auch, wie sich
die Natur erfolgreich an Überschwemmungen anpasst, und
veranschaulicht anhand von Aktionsmodellen, wie Hochwasser entsteht
und wie Wasser zurückgehalten werden kann. Um möglichst viele
Menschen über das Thema "Hochwasser" zu informieren, ist die
Ausstellung mobil konzipiert. Nach dem Motto "Dort hingehen, wo die
Menschen sind" soll sie in Einkaufszentren, Verwaltungen oder
anderen öffentlichen Orten zu sehen sein. Bis Ende des Jahres wird
die Ausstellung im Umweltbundesamt zu sehen sein - nächste Station
ist voraussichtlich der Landtag Sachsen-Anhalts in Magdeburg.
Mehr unter www.allianz-umweltstiftung.de
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Allianz fördert Familien und
Generationendialog - Herausforderung demographischer
Wandel |
|
Gute Nachbarn, die sich unterstützen und voneinander lernen - so
verstehen sich die Allianz und das Generationenhaus Stuttgart-West.
Die Allianz Lebensversicherungs-AG fördert seit vielen Jahren
Projekte der nahen Begegnungsstätte für Jung und Alt, auch die
Mitarbeiter bringen sich aktiv ein. "Mit unserem Engagement für das
Generationenhaus West fördern wir ein zukunftsweisendes Projekt, das
zeigt, wie Jung und Alt voneinander lernen und was sie füreinander
leisten können. Es ist zugleich ein hervorragendes Beispiel, wie
Eigeninitiative und Eigenverantwortung gelebt werden können",
erklärte Maximilian Zimmerer, Vorstandsvorsitzender von Allianz
Leben, anlässlich des Besuchs der Bundesministerin für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, im
Generationenhaus West. Er freue sich sehr, so Zimmerer, dass die
jahrelange erfolgreiche Arbeit der Einrichtung für den
Generationendialog jetzt besondere Anerkennung durch die
Bundesregierung erfahre.
Das Generationenhaus West gehört zu
den ersten Einrichtungen, die in das Aktionsprogramm
"Mehrgenerationenhäuser" der Bundesregierung aufgenommen werden. Wie
kaum ein anderes Thema werden der demographische Wandel und das
Verhältnis der Generationen zueinander in Zukunft die
gesellschaftliche Diskussion in Deutschland bestimmen. Die Allianz
will dazu beitragen, dass bundesweit viele Initiativen und
Einrichtungen entstehen, die den Dialog und die wechselseitige
Unterstützung von Jung und Alt voranbringen. So hat der
Finanzdienstleister im Jahr 2005 den Wettbewerb um den Allianz
Generationen Förderpreis ins Leben gerufen. Mit der Ausschreibung,
die sich an die rund 11.000 hauptberuflichen Vertreterinnen und
Vertreter der Allianz richtet, sollen Projekte entdeckt und
unterstützt werden, die in vorbildlicher Weise zeigen, wie sich die
Generationen füreinander engagieren können.
Mehr unter www.allianz-generationen-foerderpreis.de
und http://www.generationenhaus-west.de/ |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| BASF unterstützt den Kampf gegen
Mangelernährung |
Zum
Welternährungstag am 16. Oktober dieses Jahres haben BASF und
Maplecroft eine interaktive Karte, die "Global Map of Hunger",
veröffentlicht, die Daten zur Ernährungssituation in 173 Ländern
enthält. Die Karte informiert auch über Projekte von Unternehmen
gegen Mangelernährung. Ein Beispiel ist das Programm "Food
Fortification" der BASF in Zusammenarbeit mit u. a. UNICEF und GAIN
(Global Alliance for Improved Nutrition). Im Rahmen von "Food
Fortification" entwickelt die BASF neue Verfahren zur Anreicherung
von Vitamin A in Lebensmitteln des täglichen Bedarfs und zur
Erhöhung der Lagerfähigkeit der angereicherten Lebensmittel.
Vitamin-A-Mangel führt insbesondere bei Kindern zu Blindheit,
Anämie, Lungenkrankheiten oder Immunschwäche und erhöht die
Sterblichkeitsrate erheblich.
Mehr Informationen unter: http://www.food-fortification.com
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Bosch legt ersten Bericht zur
unternehmerischen Verantwortung vor |
|
Die Bosch-Gruppe veröffentlichte erstmals einen umfassenden
Bericht zum Thema "Unternehmerische Verantwortung". In der
70-seitigen Publikation geht das Unternehmen detailliert auf die
zahlreichen Aktivitäten für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt
ein. "Die Verantwortung von Unternehmen geht weit über das rein
Geschäftliche hinaus. Sie liegt im Dreieck zwischen
unternehmerischem Erfolg sowie gesellschaftlichen und ökologischen
Belangen", sagte Bosch-Geschäftsführer Peter J. Marks anlässlich
eines Pressegesprächs zusammen mit econsense - Forum Nachhaltige
Entwicklung der Deutschen Wirtschaft. Dies komme durchaus der
wirtschaftlichen Dynamik von langfristig ausgerichteten Unternehmen
wie Bosch zugute: "Wir schauen weit über das hinaus, was nahe
liegt - und gerade diese Gesamtverantwortung nützt auch immer
wieder unserem Geschäft", so Marks.
http://www.bosch-umwelt.com/up/de/html/13_606.htm
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Bosch-Chef Fehrenbach Ökomanager des
Jahres |
Der
Vorsitzende der Bosch-Geschäftsführung, Franz Fehrenbach (57), nahm
am 22. November 2006 in Anwesenheit des Baden-Württembergischen
Ministerpräsidenten Günther H. Oettinger den Preis "Ökomanager des
Jahres 2006" entgegen. Die Umweltstiftung WWF Deutschland und die
Zeitschrift Capital vergeben diesen Titel an Unternehmer, die sich
beispielhaft für den Umweltschutz und eine nachhaltige,
ressourcenschonende Entwicklung einsetzen. Der Preis "Ökomanager"
wird seit 1990 jährlich in den Kategorien "Konzerne" und
"Mittelständische Unternehmen" vergeben. Unter anderem sitzen in der
Jury Vertreter der Umweltstiftung WWF Deutschland, des
Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management
(B.A.U.M.), des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI)
und der "Future e.V - Umweltinitiative von Unternehme(r)n"
sowie der Zeitschrift Capital.
http://www.bosch-umwelt.com/up/de/html/index_627.htm
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Bosch: Abgasnachbehandlungs-Systeme für
Euro 5 |
Systeme
von Bosch zur Abgasnachbehandlung machen Nutzfahrzeuge noch sauberer
und sparsamer. So trägt das Dosiersystem "Denoxtronic" von Bosch in
Verbindung mit einem SCR-Katalysator (Selective Catalytic Reduction)
dazu bei, Stickoxid-Emissionen bis zu 85 Prozent zu reduzieren.
Gleichzeitig lässt sich das Motorkonzept so auslegen, dass der Motor
im Vergleich zu anderen Konzepten zur Schadstoffreduzierung bis zu
fünf Prozent weniger Kraftstoff verbraucht. Zudem können die
Partikelemissionen durch innermotorische Optimierungen um bis zu 40
Prozent reduziert werden. Mit Hilfe des Systems lassen sich bei
Nutzfahrzeugen bereits heute die Grenzwerte der von 2008 an gültigen
Schadstoffnorm Euro 5 realisieren.
http://www.bosch-umwelt.com/up/de/html/index_614.htm
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Degussa: Sonnige Zeiten - neue
Produktionsanlage für Solarsilizium |
Vor
dem Hintergrund steigender Energiepreise wachsen die Chancen für die
erneuerbaren Energien. Insbesondere für die Photovoltaik, also die
direkte Umwandlung des Sonnenlichts in Elektrizität, prognostiziert
das Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan eine
durchschnittliche Wachstumsrate von 14 Prozent. Dabei hat die
Solarindustrie mit einem schwerwiegenden Handicap zu kämpfen: Ihr
geht der wichtigste Rohstoff, das Silizium, aus. Degussa erweitert
deshalb ihre Silankapazität durch den Bau einer Monosilananlage im
badischen Rheinfelden signifikant. Gleichzeitig baut die Joint Solar
Silicon GmbH & Co. KG (JSSI), Freiberg, - ein Joint Venture
der Degussa AG (51 Prozent) und der SolarWorld AG, Bonn, - hier
eine Produktionsanlage zur Herstellung von Solarsilizium aus
Monosilan. Grundlage dafür ist ein eigenes Herstellungsverfahren,
das die kostengünstige, industrielle Produktion von Solarsilizium
aus dem siliziumhaltigen Gas ermöglicht.
Die Produktion
startet im Jahr 2008 mit einer Jahreskapazität von 850 Tonnen
Solarsilizium. Mit dem JSSI-Bauprojekt erweitern Degussa und
SolarWorld ihre 2002 gestartete Kooperation. Bereits im vergangenen
Jahr fiel ebenfalls in Rheinfelden der Startschuss für eine
Pilotanlage zur Herstellung von Solarsilizium aus dem
siliziumhaltigen Gas. Die Erkenntnisse aus dieser Anlage fließen
jetzt in die industrielle Produktion ein. In der anhaltenden
internationalen Nachfrage für Solarstromprodukte sehen Degussa und
SolarWorld gute Chancen für die neue, von ihrem Joint Venture JSSI
in Zusammenarbeit mit führenden Universitäten entwickelte und jetzt
zur Anwendung kommende Technologie. Außerdem bietet die Kooperation
für Degussa die Möglichkeit, aus ihrer breiten Palette an
Silanrohstoffen entsprechende Produkte für die Herstellung von
polykristallinem Solarsilizium bereit zu stellen und zu entwickeln.
Mit der neuen Anlage kommt Joint Solar Silicon seinem Ziel näher,
den Nachfrageengpass für Solarsilizum zu beseitigen. |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Degussa: Wissenschaft trifft
Kunst |
Ungewöhnliche
Wege geht Degussa, um die Nanotechnologie der Öffentlichkeit
zugänglich zu machen. Das Unternehmen sponsert den Wettbewerb
"Nano&Art": Nano-Nachwuchswissenschaftlerinnen können hierbei
rastermikroskopische Aufnahmen aus der Welt des Nanokosmos
einschicken. Der Wettbewerb ist Teil der Initiative "nano4women",
die sich für die Erhöhung des Anteils von
Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Nanotechnologie einsetzt.
In der Verknüpfung zwischen Nanotechnologie und Kunst
eröffnen sich dem Betrachter völlig neue und außergewöhnlich
ästhetische Einblicke. So fasziniert die Nanotechnologie nicht nur
durch ihre Möglichkeiten und ihr Innovationspotenzial, sondern auch
mit der Schönheit ihrer Strukturen. Die zwölf besten Arbeiten aus
dem Jahr 2006 fasste Degussa in einem Kalender 2007 zusammen, und
anlässlich der Frankfurter Buchmesse wurden die Aufnahmen zu den
Themen "Körper" und "Beziehungen" in einer Kunstausstellung
präsentiert.
Auch 2007 hat Degussa den mit 1.000 Euro
dotierten Wettbewerb "Nano&Art" ausgeschrieben. Er richtet sich
an Studentinnen, Absolventinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen
von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und anderen Aus- und
Weiterbildungseinrichtungen in Deutschland und weiteren europäischen
Ländern. Auch Degussa-Mitarbeiterinnen sind eingeladen mitzumachen.
Der nächste Degussa-Preis "Nano&Art" soll im Februar 2007
verliehen werden. |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Deutsche Bahn: Praktikantenprogramm
"Chance plus" startet mit über 500 Jugendlichen
|
Am
1. Oktober startete die Deutsche Bahn AG das Praktikantenprogramm
"Chance plus". Über 500 Jugendliche erhalten an 15 Standorten
bundesweit in einem knapp einjährigen Kurs die Qualifizierung für
eine anschließende Ausbildung oder für den Berufseinstieg. "Chance
plus" ist eine Kombination aus schulischer Ausbildung, Förderung der
Sozial- und Methodenkompetenz sowie fachlicher Berufsorientierung.
Das Qualifizierungsprogramm ist Teil des vor zwei Jahren zwischen
Wirtschaft und Bundesregierung vereinbarten Pakts für Ausbildung und
Fachkräftenachwuchs. Zielgruppe sind Schüler, die noch nicht die
erforderliche Ausbildungsreife mitbringen und deshalb keinen
Ausbildungsplatz gefunden haben. "Viele unserer Teilnehmer wurden in
der Schule mit Misserfolgen konfrontiert", sagte Margret Suckale,
Personalvorstand der Deutschen Bahn AG. "Als einer der größten
Arbeitgeber in Deutschland möchten wir als Bahn dazu beitragen,
diese Jugendlichen zu unterstützen."
Die Bahn hatte das
Qualifizierungsprogramm vor zwei Jahren mit zunächst 140 Plätzen
gestartet. In der zweiten Auflage im Herbst 2005 konnten bereits
über 400 Plätze angeboten werden. Über 75 Prozent der Absolventen
dieses Jahrgangs sind erfolgreich in die Ausbildung oder einen
Berufseinstieg vermittelt worden. Vor diesem Hintergrund entschied
sich die Bahn für eine Ausweitung des Programms auf über 500 Plätze.
Weitere Informationen unter: http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/bw/bw20060929.html
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Deutsche Bahn: Deutscher
Arbeitgeberpreis für Bildung verliehen |
Am
7. November wurde in Berlin der Deutsche Arbeitgeberpreis für
Bildung verliehen. BDA-Ehrenpräsident Klaus Murmann, der
Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, und
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt übergaben die mit je 10.000 Euro
dotierten Auszeichnungen.
Der Preis wird mit Unterstützung
der Deutschen Bahn ausgelobt. In diesem Jahr wurde er bereits zum
siebten Mal vergeben und stand unter dem Motto
"Internationalisierung als Chance". "Bildung ist der wichtigste
Rohstoff, den wir in Deutschland haben - sie ist der Motor
unserer Wirtschaft", betonte DB-Chef Mehdorn. Um als Standort auf
dem globalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, sei die Vermittlung
interkultureller Kompetenzen eine zentrale Anforderung an das
Bildungssystem. "Wir brauchen mehr Schulen, Hochschulen und
Betriebe, die nicht nur Fremdsprachen vermitteln, sondern auch durch
gezielte Austauschprogramme und die Arbeit in internationalen Teams
interkulturelle Kompetenzen vermitteln und stärken." Alle
Preisträger haben sich in vorbildlicher Weise für die Vermittlung
interkultureller Kompetenzen eingesetzt.
Der Preis wurde in
fünf Kategorien verliehen: Gewonnen hat in der Kategorie "Schule"
die Frieden-Volksschule Schweinfurt, in der Kategorie "Hochschule"
die Universität Jena, in der Kategorie "Berufsschule" die Staatliche
Berufsschule Altötting und in der Kategorie "Betrieb" die SICK AG.
Erstmals wurde in diesem Jahr ein Sonderpreis für eine vorschulische
Einrichtung vergeben. Diesen hat das Münchener Kindertageszentrum
Villa Wunderland des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes gewonnen. Das
Zentrum hat ein spezielles Programm entwickelt, um die
interkulturelle Kompetenz der Kinder zu entwickeln. Zu den tragenden
Säulen des Programms zählen die Förderung von Zwei- und
Mehrsprachigkeit und der Aufbau von geschwisterähnlichen Beziehungen
zwischen Kindern unterschiedlicher Nationen.
Weitere
Informationen unter: http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/ubh/h20061107.html
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Deutsche Bank: CR-Engagement senkt
Unternehmensrisiko |
Zahlt
sich Corporate Responsibility (CR) wirklich aus? Und inwieweit
beeinflusst Engagement in diesem Bereich das Risikoprofil eines
Unternehmens? Dies waren die Kernfragen einer Studie der Universität
Hamburg in Zusammenarbeit mit Schlange & Co und Deutsche Bank
AG. CR heißt im Wesentlichen, in Einklang mit den Unternehmenszielen
zu handeln und gleichzeitig gesellschaftliche Verantwortung zu
übernehmen. Dass eine Missachtung dieser Dynamik - etwa bei der
Finanzierung eines umstrittenen Großprojekts - zu Risiken (sog.
"CR risks") führen und in der Folge negative Auswirkungen auf das
Image und den Wert eines Unternehmens haben kann, war in Fachkreisen
zwar immer wieder vermutet, aber bisher noch nie wissenschaftlich
belegt worden.
Prof. Dr. Alexander Bassen von der
Universität Hamburg, Joachim Schlange von Sclange & Co. sowie
Hanns Michael Hölz, Deutsche Bank, widmeten sich zunächst
einer genaueren Definition der "Corporate Responsibility", die sie
auf die drei Eckpfeiler wirtschaftliches, ökologisches und soziales
Engagement stützten. Anschließend entwickelten sie mit Blick auf die
internationale Finanzbranche ein neuartiges Beurteilungssystem, mit
dem sich die CR-Performance und ihre Auswirkung auf das Risikoprofil
eines Unternehmens empirisch messen lässt. Im Zentrum dieses
Beurteilungssystems stehen 38 CR-Kernkriterien, ein daraus
entwickelter Fragebogen für führende Analysten und Investoren, die
Übertragung der Umfrageergebnisse in ein Koeffizientenschema und
Techniken zur Messung der Finanz-Performance.
Das Ergebnis
der Untersuchung: Auch wenn sich ein unmittelbarer Zusammenhang
zwischen CR-Performance und Finanz-Performance nicht nachweisen
ließ, so konnte doch gezeigt werden, dass beide Bereiche im Hinblick
auf das Unternehmensrisiko intensiv korrelieren. Das bedeutet: Die
Reduzierung von CR-Risiken führt zu geringeren Kapitalkosten ("cost
of capital"). Und: CR ist nicht nur ein Mittel zur Risikominderung,
sie bietet auch ein hohes Wertschöpfungspotenzial. Die Studie trägt
den Titel "The Influence of Corporate Responsibility on The Cost of
Capital" und wurde am 16.11.2006 von Prof. Bassen und Hanns Michael
Hölz im Rahmen der "9. Euro Finance Week" in Frankfurt vorgestellt.
Zum Download der Studie klicken Sie bitte www.deutsche-bank.de/csr.
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Deutsche Bank lädt Mitarbeiter zu
Nachhaltigkeitstag ein |
| Mögliche
Folgen des Klimawandels auch für die Finanzbranche war eines der
zentralen Themen des Nachhaltigkeitstages, zu dem der Bereich
Sustainable Development der Deutschen Bank am 30. November 2006
einen Kreis von Mitarbeitern nach Frankfurt eingeladen hatte. Einer
der bekanntesten Klimaforscher Deutschlands, Professor Carlo Jäger
vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, stellte die
Zusammenhänge zwischen den wissenschaftlichen Hintergründen des
Klimawandels und den Finanzmärkten auf sehr beeindruckende Weise
heraus. Neben Erfahrungsberichten aus der Bank zu nachhaltigen
Produkten im Bereich der Finanzierung erneuerbarer Energien, der
nachhaltigen Vermögensverwaltung im Private Wealth Management sowie
nachhaltigen Fondsprodukten der DWS diskutierten die Teilnehmer mit
Professor Alexander Bassen, Universität Hamburg, über die Ergebnisse
der Studie "The Influence of CR on the Cost of Capital". Die Studie
wurde von der Deutschen Bank mitinitiiert und ist über www.deutsche-bank.de/csr
abrufbar. Ein Beitrag der Bank Sarasin zu "Corporate Social
Responsibility aus Investorensicht" rundete den informativen und
anregenden Tag ab. |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Deutsche Telekom: Nachhaltig
investieren |
Die
T-Aktie liegt im europäischen Markt für nachhaltiges Investment
weiter vorne. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des
Sustainable Business Institute (SBI) an der European Business
School. Das Volumen des nachhaltigen Investment in Europa, das von
institutionellen Anlegern in Aktien investiert wird, hat sich 2005
im Vergleich zum Vorjahr auf rund 400 Milliarden Euro in etwa
verdoppelt. Dass diese Investoren das Engagement für Klimaschutz und
Nachhaltigkeit der Deutschen Telekom honorieren, zeigen die neuesten
Analysen des SBI: Der Anteil an T-Aktien im Streubesitz, der
von nachhaltigen Investoren gehalten wird, steigerte sich von 1,49
Prozent im Jahr 2004 auf 3,71 Prozent im Jahr 2005.
Link: http://www.telekom.de/dtag/cms/content/dt/de/41464?archivArticleID=5116
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Deutsche Telekom veröffentlicht
Personal- und Nachhaltigkeitsbericht 2006 |
| In
ihrem Personal- und Nachhaltigkeitsbericht 2006 stellt die Deutsche
Telekom unter dem Motto "Wandel gestalten. Deutsche Telekom" vier
Schwerpunktthemen vor: Personalumbau, Personalentwicklung,
Supply-Chain-Management und Klimaschutz. Damit fokussiert sich das
Unternehmen in seinem Print-Bericht auf die wichtigsten
Herausforderungen für den Konzern im tief greifenden
Transformationsprozess vom technologie- hin zum dienstleistungs- und
kundenorientierten Wirtschaftssektor. Die authentischen Geschichten
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Bildwelt des Berichts
machen deutlich, welche Auswirkung der Wandel für den Einzelnen und
seine Tätigkeit im Konzern hat. Eine ausführliche Berichterstattung
über alle nachhaltigen Aktivitäten des Unternehmens erfolgt im
Internet-Auftritt der Telekom-Nachhaltigkeit. Link: www.telekom.de/nachhaltigkeit
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Deutsche Telekom im Carbon Disclosure
Project Report 2006 - beim Klimaschutz die Nase
vorn |
Mit
ihrem Engagement für den Klimaschutz nimmt die Deutsche Telekom
weltweit eine Spitzenposition ein. Im Carbon Disclosure Project
Report 2006 erreichte der Konzern als eines von drei Unternehmen und
als einziger Telekommunikationsanbieter die höchste Punktzahl. Das
Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine Initiative von 225
institutionellen Investoren, die über ein Gesamtanlagevolumen von
31.000 Milliarden US-Dollar verfügen. Für ihren aktuellen Bericht
befragten die Finanzexperten von CDP mehr als 1.800 internationale
Unternehmen zu Klimaschutzstrategie, Emission von Treibhausgasen,
aber auch zu klimafreundlichen Serviceleistungen und Produkten. In
ihrem Bericht "CDP4 Report 2006" veröffentlichten sie die Ergebnisse
der 500 weltweit größten Unternehmen. Mit der bestmöglichen
Bewertung von 100 Prozent bescheinigt CDP der Deutsche Telekom, dass
der Konzern sowohl Risiken als auch Chancen des Klimawandels erkannt
hat.
Link: http://www.telekom.de/dtag/cms/content/dt/de/41464?archivArticleID=11716
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| HeidelbergCement präsentiert
Nachhaltigkeitsindikatoren |
Im
Rahmen einer Tagung der Arbeitsgruppe "Sustainable Development
Indicators" stellte Dr. Michael Rademacher, Biologe bei
HeidelbergCement, Zwischenergebnisse eines derzeit laufenden
Projekts "Nachhaltigkeitsindikatoren in der Zementindustrie" bei der
Europäischen Kommission in Brüssel vor. Bisher fehlten geeignete und
vor allem allgemein anerkannte Instrumente, mit denen der
Naturschutzwert von Abbaustätten gemessen werden kann: Während bei
der Gestaltung von Naturschutzmaßnahmen mit Vertragsnaturschutz und
Ökokonten erste Ansätze existieren und Praxiserfahrungen (z. B. aus
Baden-Württemberg und der Schweiz) vorliegen, wird unter anderem auf
europäischer Ebene an der Entwicklung sogenannter Sustainable
Development Indicators (SDIs) gearbeitet.
Die dort
diskutierten Indikatoren werden bisher jedoch den spezifischen
Anforderungen in den Abbaustätten der Zementindustrie nur bedingt
gerecht. Deshalb wurde ein Pilotprojekt in einem Steinbruch in
Baden-Württemberg gestartet, das erstmals konkret messbare
Ergebnisse für die Zementindustrie bringen soll. Ziel ist es
langfristig, den Ausgleich von Rohstoffgewinnung und Naturschutz zu
optimieren. Die Vorstellung des Projekts stieß bei der
EU-Arbeitsgruppe auf sehr große Resonanz. Die Studie zur
Biodiversität ist eine der ersten, die aktuelles und historisches
Datenmaterial miteinander vergleicht. So können erstmals
Erkenntnisse gewonnen werden, welchen konkreten Einfluss der
Gesteinsabbau und die anschließende Renaturierung oder
Rekultivierung auf Flora und Fauna eines Standortes hat. Weitere
Informationen unter http://www.heidelbergcement.com/global/de/company/sustainability/case_studies/_channelposting.htm
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Lufthansa: Forschen für leisen
Flugverkehr |
|
Der am Boden wahrgenommene Geräuschpegel von Verkehrsflugzeugen
wird auch dadurch bestimmt, in welchem An- oder Abflugwinkel ein
Flugzeug landet oder startet. Hierfür untersuchten Experten von
Lufthansa und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)
im Oktober 2006 im Rahmen einer weiteren Überflug-Messkampagne einen
Airbus A319. Mit Hilfe verschiedener Mikrophonsysteme wurden mehrere
Start- und Landeverfahren akustisch vermessen. Diese Daten fließen
in ein Prognosemodell, mit dem zukünftig das leiseste Flugverfahren
ermittelt werden kann. Lufthansa verfolgt bei der Strategie zur
Lärmreduzierung drei Wege: den Kauf moderner und lärmarmer
Flugzeuge, die bestehende Flotte durch Unterstützung von Forschung
und Entwicklung lärmtechnisch weiter zu entwickeln und die An- und
Abflugverfahren im Rahmen der operationellen Möglichkeiten weiter zu
optimieren. Die bereits erzielten Erfolge belegen: Verkehrslärm
lässt sich trotz wachsender Mobilitätsbedürfnisse nachhaltig
reduzieren.
Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht Balance
kann unter http://verantwortung.lufthansa.com
oder per Post an Deutsche Lufthansa AG, FRA CI/B, Kennwort Balance,
60202 Frankfurt bestellt werden. |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Lufthansa: Miles & More - Fliegen
für den guten Zweck |
Lufthansa
Miles & More-Teilnehmer können ihre Prämienmeilen seit dem 1.
November 2006 für gemeinnützige Projekte spenden. Vielflieger haben
die Wahl, verschiedene Initiativen der Kranichlinie zu unterstützen.
Beispielsweise entsprechen 10.000 Meilen dem jährlichen Schulgeld
für ein Kind in Indien. Alternativ können auch ökologische Projekte
unterstützt werden. Lufthansa arbeitet dabei mit folgenden
Hilfsorganisationen zusammen:
HelpAlliance
ist eine Initiative von Lufthansa-Mitarbeitern. Das Ziel:
Nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe. Hierfür werden mehr als ein
Dutzend soziale Hilfsprojekte in der "Dritten Welt" - wie
Existenzgründungen, Waisenhäuser oder
Buschkrankenhäuser - mit viel persönlichem Engagement
unterstützt. Lufthansa leistet dabei logistische,
verwaltungstechnische und auch finanzielle Unterstützung.
Living Lakes, 1998 von der Deutschen
Umwelthilfe und den Global Nature Fund gegründet, macht sich stark
für die Bewahrung großer Süßwasserseen. Gegenwärtig gehören dem
Netzwerk 41 Seenregionen an: Vom Bodensee über den Baikalsee bis zum
südafrikanischen St.-Lucia-See. Der Aviation-Konzern unterstützt
Living Lakes seit dessen Gründung bei konkreten Naturschutzprojekten
vor Ort.
SOS Kinderdorf setzt sich seit
1949 für die Bedürfnisse und Rechte von Kindern ein. Im Rahmen von
Projekten und Nothilfeaktionen profitieren hunderttausende von
pädagogischer, sozialer und medizinischer Hilfe. Lufthansa führt mit
SOS Kinderdorf eine Partnerschaft fort, die die Swiss seit Jahren
gelebt hat.
Weitere Informationen über gibt es unter: www.miles-and-more.de/milestohelp
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| RWE - Das Unternehmen Energieeffizienz
|
Umweltschonende
Energiegewinnung, wirkungsvolle Umwandlung sowie sorgsame
und rationelle Nutzung von Energie in allen Bereichen -
das umschreibt kurz zusammengefasst der Begriff Energieeffizienz.
Angesichts einer in Deutschland und Europa tendenziell wachsenden
Abhängigkeit von Energieimporten und der Notwendigkeit eines
vorsorgenden Klimaschutzes wächst die Bedeutung von
Energieeffizienz. Unter dem Titel "RWE - Das Unternehmen
Energieeffizienz" stellt RWE in einer neuen Broschüre eigene
Initiativen vor und beschreibt, welche Maßnahmen im Unternehmen
unternommen werden und welche den Kunden aus Industrie, Handel oder
Privatbereich zur Verfügung gestellt werden.
Die Broschüre
steht im Internet bereit unter www.rwenews.com. |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| RWE erneut Mitglied im Dow Jones
Sustainability Index |
| RWE
ist für das Jahr 2007 erneut im Dow Jones Sustainability Index, dem
weltweit führenden Nachhaltigkeitsindex, als Mitglied der
Index-Gruppen DJSI World (Sustainability Leader weltweit) und DJSI
STOXX (Sustainability Leader in Europa) ausgewählt worden. RWE ist
damit eines der wenigen deutschen Unternehmen, die von Beginn des
Index im Jahre 1999 ununterbrochen notiert sind. |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| RWE: Im Climate Leadership Index "Best
in Class" im Utility-Bereich |
RWE
ist im September 2006 für seine Klimavorsorge-Strategie
ausgezeichnet worden. Erstmalig wurde RWE in den "Climate Leadership
Index" des Carbon Disclosure Project (CDP) aufgenommen und als "Best
in Class" in der Gruppe der Versorgungsunternehmen der größten 500
Unternehmen weltweit geehrt. Im CDP haben sich internationale
institutionelle Investoren zusammengeschlossen, um Transparenz für
den Finanzmarkt in Fragen des Klimawandels und den dazugehörigen
Positionen von Unternehmen zu schaffen. RWE wurde für seine
langjährigen Bemühungen zur Reduktion von CO2 und seine
Klimavorsorge-Strategie gewürdigt. Besonders hervorgehoben wurden
die Pläne des Unternehmens für den Bau des ersten großtechnischen
CO2 -freien Kraftwerks.
Weitere Informationen unter www.cdproject.net. |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Siemens Umweltpreis 2006 zeichnet
Spitzenleistungen aus |
Der
Computer-Tomograph "Somatom Definition" verbraucht für eine
Standard-Untersuchung 30 Prozent weniger Energie als das
Vorgängermodell, die Dosis der Röntgenstrahlung bei
Herzuntersuchungen ist bei deutlich verbesserter Bildqualität um 33
bis 58 Prozent geringer und die Menge des Bleis, das unter anderem
wegen seiner abschirmenden Wirkung gegenüber der Röntgenstrahlung
unverzichtbar ist, wurde um mehr als 80 Prozent reduziert. Das
brachte dem Gerät den ersten Preis beim diesjährigen internationalen
Unternehmenswettbewerb "Umweltpreis 2006" von Siemens in der
Wettbewerbskategorie "Umweltverträgliche Produkte und Lösungen" ein.
Der ideelle firmeninterne Umweltschutzwettbewerb, den
Siemens seit 1997 im Dreijahres-Rhythmus ausschreibt, stand diesmal
unter dem Motto "Geschäftserfolg durch Umweltschutz". Neben der
Wettbewerbskategorie "Umweltverträgliche Produkte und Lösungen"
wurden Preise für "umweltverträgliche Prozesse und Umweltmanagement"
und "Umweltkommunikation und gesellschaftliches Engagement" sowie
Sonderpreise verliehen. Neben dem Computer-Tomographen siegten im
Wettbewerb u. a. ein zentral gesteuertes Umweltmanagementsystem von
Siemens Brasilien, das alle wichtigen Fertigungsstandorte umfasst
und dem internationalen Standard 14001 entspricht, und ein seit zehn
Jahren bestehender Umweltschutzverein, der von mehr als 200
Siemens-Mitarbeitern der türkischen Regionalgesellschaft von Siemens
getragen wird und sich im gesellschaftlichen Raum engagiert.
Erstmals wurde in diesem Jahr mit dem Siemens-Bereich Power
Generation ein Geschäftsbereich ausgezeichnet. Er erhielt die Ehrung
u. a. für sein erfolgreiches Streben nach immer höheren
Wirkungsgraden für fossil befeuerte Kraftwerke, seine Service- und
Engineeringaktivitäten, sein Engagement für die Nutzung erneuerbarer
Energien, die Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet von
Brennstoffzellen und CO2-freien Kraftwerken sowie für seine
Implementierung des Umweltschutzmanagements. |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Siemens Schülerwettbewerb 2007: Junge
Talente erforschen den "Lebens-(T)Raum Stadt" |
Wie
können wir in Zukunft die Lebensqualität in Ballungszentren
nachhaltig verbessern? Welche Technologien und
mathematisch-naturwissenschaftlichen Zusammenhänge helfen uns, die
Chancen der Urbanisierung optimal zu nutzen und deren Auswirkungen
zu minimieren? Zu diesen Fragen innovative, wissenschaftliche und
visionäre Lösungen zu entwickeln, ist die Aufgabe des Siemens
Schülerwettbewerbs 2007 in Mathematik, Naturwissenschaften und
Technik. Die Siemens AG schreibt den Wettbewerb dieses Jahr
erstmalig aus. In Kooperation mit der Rheinisch-Westfälischen
Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, der Technischen Universität
(TU) Berlin und der Technischen Universität (TU) München fördert
Siemens engagierte und talentierte Jugendliche bei der Erforschung
des Megatrends Urbanisierung.
Die besten Teilnehmer sowie
die Fachbereiche der betreuenden Lehrkräfte werden mit einem
Gesamtpreisgeld in Höhe von 111.000 Euro ausgezeichnet. Mit dem
neuen Wettbewerb erweitert Siemens sein weltweites Bildungsprogramm
Generation21 um ein nachhaltiges Schulprojekt. 246 Schülerinnen und
Schüler aus Gymnasien, Gesamtschulen, Waldorfschulen und
Fachoberschulen machen bundesweit mit insgesamt 107 Arbeiten mit.
Bis zum 9. Januar 2007 reichen sie ihre wissenschaftlichen Arbeiten
ein. Die Partner-Universitäten bewerten die Beiträge und laden
gemeinsam mit Siemens die fünf besten Teilnehmer(teams) pro Region
zu den regionalen Ausscheidungen im Februar ein. Dort präsentieren
die Schülerinnen und Schüler ihre Lösungsansätze vor einer namhaften
Jury. Drei Gewinner(teams) pro Region qualifizieren sich für den
nationalen Entscheid, der im März in München stattfindet.
Weitere Informationen zum Siemens Schülerwettbewerb 2007 in
Mathematik, Naturwissenschaften und Technik finden Sie unter http://w3.siemens.de/generation21/deutschland/de/pages/schulprojekte/siemens_wettbewerb.php
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Siemens: Side by Side 2006 - Erlebnistag
für Kinder mit Handicap |
Bereits
zum sechsten Mal fand 2006 der alljährlich veranstaltete Erlebnistag
"Side by Side" auf dem Siemens-Sportgelände in Erlangen statt. 40
Auszubildende von Siemens-Standorten in Erlangen und Nürnberg haben
auf Initiative und unter der Regie des SiemensForums Erlangen auch
in diesem Jahr im Rahmen des Unternehmensprogramms "Siemens Caring
Hands" ehrenamtlich in ihrer Freizeit einen erlebnisreichen Tag
gestaltet, um Kindern und Jugendlichen mit Handicap samt deren
Familien ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten. Unter dem Motto
"Miteinander lachen, voneinander lernen, füreinander da sein"
folgten rund 700 kleine und große Gäste der Einladung.
Vorstandsvorsitzender Dr. Klaus Kleinfeld lobte das
Engagement der Auszubildenden in einem Grußwort: "Corporate
Responsibility, also gesellschaftliche Verantwortung, hat für
Siemens einen hohen Stellenwert. Wir wollen überall ein Vorbild, ein
'guter Nachbar' sein. Nicht nur punktuell in Katastrophenfällen,
sondern tagtäglich in unserem Umfeld. Zum Beispiel im Rahmen des
Projekts 'Side by Side': Dieser Erlebnistag für behinderte Kinder
und Jugendliche setzt ein eindrucksvolles Zeichen für ein
respektvolles und offenes menschliches Miteinander. Daher
unterstütze ich diese Initiative nachdrücklich und freue mich sehr
über das Engagement unserer Azubis in Erlangen und Nürnberg, die
viele Stunden ihrer Freizeit eingebracht haben, um diesen Tag zu
organisieren." Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel dankte den Azubis
in einem Grußwort für ihr Engagement: "Es ist eine stolze Leistung
der Auszubildenden, ein so großes Fest in eigener Regie zu
organisieren. Das verdient unsere Anerkennung. Gerade solche
Aktionen sind es, die das solidarische Miteinander behinderter und
nicht behinderter Menschen unterstreichen und Brücken bauen. Das
gemeinsame Erleben eines ereignisreichen Tages voller Attraktionen
und Events ist ein Gewinn für alle Beteiligten und ein gutes
Beispiel, das Mut zur Nachahmung machen soll". |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Tetra Pak: Getränkekartons - gut für
das Klima |
Mehr
als 50 Prozent weniger Energieverbrauch und CO2-Emissionen: Der
Getränkekarton liegt aus Umweltsicht eindeutig vor der
PET-Einwegflasche. Das ist das Ergebnis einer neuen Ökobilanz des
Heidelberger Instituts für Energie- und Umweltforschung GmbH (IFEU)
im Auftrag des Fachverbands Kartonverpackungen für flüssige
Nahrungsmittel e. V. (FKN). Untersucht wurden Verpackungen für
Fruchtsäfte, Fruchtnektare, Eistee und Frischmilchprodukte mit einem
Füllvolumen von 200 ml bis 1.500 ml.
Die Ökobilanz
vergleicht die Umweltauswirkungen von Getränkekartons und
PET-Einwegflaschen über ihren gesamten Lebensweg. Die Ergebnisse
bestätigen bisherige Untersuchungen, nach denen der Getränkekarton
vom Umweltbundesamt als ökologisch vorteilhafte Verpackung gewertet
wird und deshalb vom Einwegpfand befreit ist. Bei allen
durchgeführten Vergleichen wies der Getränkekarton klare ökologische
Vorteile gegenüber der PET-Einwegflasche auf. Insbesondere bei
Treibhauseffekt und Energieverbrauch schneidet er deutlich besser
ab. So spart der Karton beispielsweise bei Fruchtgetränken
(Verpackungsgrößen: 1.000 ml und 500 ml) und Eistee (1.500 ml) im
Vergleich zur PET-Einwegflasche mehr als 50 Prozent der
CO2-Emissionen. Auch der fossile Ressourcenverbrauch ist nur halb so
hoch. Bei der 0,5-Liter-Packung für Milchmischgetränke fällt der
Unterschied noch deutlicher aus. PET-Flaschen mit gleichem
Füllvolumen verursachen dreimal so viele Treibhausgase und
verbrauchen dreimal so viel an fossilen Ressourcen. Die IFEU-Studie
"Ökobilanzieller Vergleich von Getränkekartons und
PET-Einwegflaschen" ist im Internet erhältlich unter www.getraenkekarton.de.
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Tetra Pak und IOF stärken das
Bewusstsein für Osteoporose |
| Tetra
Pak hat einen Kooperationsvertrag mit der International Osteoporosis
Foundation (IOF) unterzeichnet. Ziel der dreijährigen Zusammenarbeit
ist es, das Bewusststein dafür zu stärken, wie jeder Einzelne
Verantwortung für seine Knochengesundheit übernehmen kann - durch
gesunde Ernährung, einen aktiven Lebensstil und Kenntnisse über die
Risikofaktoren für Osteoporose. Nach Ansicht der IOF gehören Milch
und Milcherzeugnisse zu den besten und am leichtesten verfügbaren
Nahrungsquellen für Calcium. Dieser Nährstoff ist essentiell für den
Aufbau von Knochen. Die Ernährung und ein gesunder Lebensstil
spielen eine Schlüsselrolle beim Aufbau und Erhalt starker Knochen.
In Übereinstimmung mit seinem Motto 'Schützt, was gut ist' wird
Tetra Pak der IOF bei der Verbreitung ihrer Botschaft helfen, wie
die Knochengesundheit durch Milch, gesunde Getränke und
Nahrungsmittel geschützt werden kann. |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Tetra
Pak und WWF Schweden kooperieren beim
Umweltschutz |
| Tetra
Pak und der WWF Schweden engagieren sich künftig gemeinsam für die
Umwelt. Sie vereinbarten eine dreijährige Kooperation und wollen bei
Waldbewirtschaftungs- und Klimaschutzprogrammen zusammenarbeiten. Im
Fokus stehen insbesondere eine verantwortliche Beschaffungspolitik
für Holzerzeugnisse und eine Einsparung von CO2-Emissionen. In
diesem Rahmen unterstützt Tetra Pak die WWF-Initiative Global Forest
& Trade Network zur Verhinderung illegalen Holzeinschlags und
zur Verbesserung des Umgangs mit bedrohten Waldgebieten. Im Bereich
Klimaschutz hat sich Tetra Pak verpflichtet, in den nächsten fünf
Jahren seine CO2-Emissionen weltweit um zehn Prozent zu senken.
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| ThyssenKrupp Presta entwickelt
kontinuierlich variable Ventilsteuerung - Verbrauch und Emissionen
sinken |
Die
zukünftigen europäischen Abgasnormen EU5 und folgende verschärfen
die Anforderungen an die Umweltverträglichkeit von
Verbrennungsmotoren für Kraftfahrzeuge. ThyssenKrupp Presta hat
hierauf frühzeitig reagiert und die "Presta DeltaValveControl" -
eine mechanische kontinuierlich variable Ventilsteuerung -
entwickelt. Die Presta DeltaValveControl verändert den Hub und den
Öffnungswinkel der Ladungswechselventile eines Motors stufenlos. So
vermindert sich der Kraftstoffverbrauch beim Ottomotor insbesondere
im Teillastbereich des Motors deutlich. Sowohl beim Otto- als auch
beim Dieselmotor bewirken die Variabilitäten des Ventiltriebs bei
geringem Ventilhub zudem eine höhere Einströmgeschwindigkeit der
Ladung und ermöglichen den Betrieb mit höheren Abgasrückführraten.
Die daraus resultierenden Vorteile sind ein höherer innerer
Wirkungsgrad des Motors und eine sauberere Verbrennung mit erheblich
geringerem Anteil schädlicher Abgasbestandteile. Der Aufwand für die
konventionell notwendige Abgasnachbehandlung wird damit deutlich
reduziert. Neben diesen Vorteilen bietet der mit Presta
DeltaValveControl ausgerüstete Motor jedoch noch weitere positive
Effekte - unter anderem ein besseres Ansprechverhalten bei
Lastwechseln, mehr Drehmoment und erhöhte Motorbremswirkung. So
reduziert die Presta DeltaValveControl sowohl den
Kraftstoffverbrauch und die Betriebskosten als auch die Emissionen
bei gleichzeitig besserem Fahrverhalten. Die Presta
DeltaValveControl kann als separates Modul auf einem bestehenden
Zylinderkopf aufgesetzt werden. So ist ein voll variabler
Ventiltrieb mit allen dargestellten Vorteilen mit lediglich geringen
Änderungen am Zylinderkopf leicht realisierbar.
www.thyssenkrupp.com
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| ThyssenKrupp: Die IdeenBox - von der
Idee zum Produkt |
|
Von Ende August bis Anfang Dezember fand in der Kohlenwäsche der
Zeche Zollverein die ENTRY 2006 statt, die unter der Leitfrage "Wie
werden wir morgen leben" stand. In unterschiedlichen
Ausstellungsbereichen sowie begleitenden Vorträgen und Workshops
wurden Perspektiven eröffnet, die sich um die Fragen drehten, wie
aus Forschungsergebnissen von heute Produkte von morgen werden und
wie Design, Architektur und Mode die Wegbereiter für zukünftige
Entwicklungen sein können.
ThyssenKrupp zeigte innerhalb der
ENTRY vom 14. bis 21. Oktober auf einer Fläche von 850 qm die
Ausstellung "IdeenBox". In Zusammenarbeit mit der WAZ, der
Zollverein School of Management and Design und der Ruhr-Universität
Bochum, die auch Partner des IdeenParks 2006 waren, ist ein
interaktives Ausstellungskonzept entwickelt worden, das den Weg
einer Idee über die Umsetzung in ein Produkt bis hin zur Vermarktung
eines Produktes veranschaulichte. Die Besucher erlebten die
einzelnen Arbeitsschritte live und schauten den Machern vor Ort über
die Schultern. Besonders Jugendliche sollten Einblicke in die
verschiedenen Berufsfelder erhalten. Zu diesem Zweck wurden an den
Wochentagen moderierte Rundgänge für Schulklassen angeboten.
www.thyssenkrupp.com
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| ThyssenKrupp: Kooperation mit
Ruhr-Universität Bochum für Forschungsinstitut zur Entwicklung neuer
Werkstoffe |
|
Die Ruhr-Universität Bochum gründet gemeinsam mit der
ThyssenKrupp AG und weiteren Industriepartnern unter Einbindung des
Max-Planck-Instituts für Eisenforschung (Düsseldorf), des
Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen ein neues
Forschungsinstitut für Werkstoffforschung und Werkstoffentwicklung.
Das "Interdisciplinary Centre for Advanced Materials Simulation" mit
Sitz an der Ruhr-Universität Bochum wird in den kommenden fünf
Jahren mit 24 Millionen Euro finanziert, die zur Hälfte vom Land NRW
und zur Hälfte von der Industrie bereitgestellt werden. Darüber
hinaus sollen über zusätzliche Projektmittel in den kommenden zehn
Jahren dem Institut insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung
gestellt werden.
Ab sofort beginnen die Partner mit der
Umsetzung des Gründungskonzepts, so dass das Institut Anfang 2008
seine Arbeit aufnehmen kann. Dem Konsortium haben sich mit Bayer
MaterialScience AG, der Salzgitter AG und der Robert Bosch GmbH
bereits drei weitere Unternehmen angeschlossen. Den Großteil der
Mittel aus der Industrie stellt die ThyssenKrupp AG zur Verfügung.
Dr. Karl-Ulrich Köhler, Vorstandsmitglied der ThyssenKrupp AG und
Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp Steel AG, erwartet vom
Institut, dass es dazu beiträgt, Deutschland zu einem der weltweit
führenden Standorte in der Werkstoffinnovation zu machen. Zudem
stelle es eine enorme Bereicherung für das Ruhrgebiet dar, das
Deutschlands Zentrum für Werkstoffherstellung ist. In diesem Bereich
arbeiten im Ruhrgebiet rund 135.000 Beschäftigte, das sind 30
Prozent aller in Deutschland in der Werkstoffherstellung tätigen
Mitarbeiter. Die Branche hat an den Industrieumsätzen in
Nordrhein-Westfalen einen Anteil von etwa zehn Prozent.
www.thyssenkrupp.com
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| TUI als weltweit einziger
Touristikkonzern in den Dow Jones Nachhaltigkeitsindex (DJSI)
aufgenommen |
Die
TUI notiert ab dem 18. September 2006 erneut im Dow Jones
Sustainability World Index (DJSI World). Damit ist der Hannoveraner
Konzern das einzige Touristikunternehmen weltweit, das in der
Industriegruppe Consumer Services, Subsektor Travel & Tourism,
in den renommierten Nachhaltigkeitsindex aufgenommen wird. Bestnoten
bei der Bewertung erhielt die TUI dabei unter anderem in den
Kategorien Biodiversität, Ökotourismus und Klimaschutz und setzt den
Maßstab ihres Subsektors im Bereich Risiko- und Krisenmanagement.
Dr. Michael Frenzel, Vorstandsvorsitzender der TUI AG:
"Umwelt und Gesellschaft sind Wertetreiber unseres Konzerns. Das
Umweltmanagement der TUI befindet sich seit Jahren auf hohem Niveau,
ebenso die Sozialstandards, bei denen wir in der Bewertung deutlich
zugelegt haben." Durch die Verknüpfung der ökonomischen
Unternehmensziele mit dem Engagement für Mitarbeiter, Umwelt und
Gesellschaft trägt TUI - sowohl an den Unternehmensstandorten als
auch in den Destinationen - durch eine Vielzahl von gesellschaftlich
und ökologisch ausgerichteten Initiativen zur Verbesserung der
Lebensqualität, zur Sicherung der natürlichen Umweltbedingungen und
zur Minderung von Geschäftsrisiken bei. Bereits seit Frühjahr 2004
ist die TUI AG konstituierendes Mitglied im internationalen
Ethik-Index FTSE4Good. Darüber hinaus ist der Konzern seit 2001 im
Nachhaltigkeitsindex ASPI Eurozone und seit März 2005 im Ethibel
Pioneer Index vertreten. |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| TUI ist führender Kooperationspartner
bei "Year of the Dolphin 2007" |
Die
TUI kooperiert mit der Bonner Konvention (UNEP/CMS) des
Umweltprogramms der Vereinten Nationen beim "Year of the Dolphin
2007". Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Delphin als eine der
meist bedrohten Tierarten ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und
entsprechende Initiativen einzuleiten und durchzuführen. Unter der
Schirmherrschaft von Fürst Albert II. von Monaco sollen insbesondere
jüngere Zielgruppen zum Schutz von Umwelt und Spezies gewonnen
werden. Die TUI ist mit zahlreichen Maßnahmen an der Kampagne
beteiligt, wobei der Bildungsansatz im Vordergrund steht.
So
erstellt das Unternehmen gemeinsam mit den Partnern unter anderem
eine umfassende sechssprachige Broschüre, die sich vor allem an
Kinder und Jugendliche richtet und in den weltweiten Zielgebieten
der TUI vor allem an den dortigen Schulen verteilt wird. Außerdem
können Kinder über die Teilnahme an einem Online-Quiz und mit
Eigeninitiative zum Schutz der Meere ein "Delphin-Diplom" erlangen.
TUI Gäste können darüber hinaus an zahlreichen Programmaktivitäten
vor Ort teilnehmen, Kinder und Eltern werden in den TUI Baadingoo
Kinderclubs und den TUI Familienclubs im Rahmen des "Delphintags"
spielerisch über Delphine und Meeresschutz informiert. Zur Stärkung
der Aufmerksamkeit hat die TUI ein eigenes Logo für die Kampagne
kreieren lassen. Das Logo zum "Year of the Dolphin 2007" wird unter
anderem auf Flugzeugen des Konzerns und auf speziellen TUI Katalogen
des Sommers 2007 abgebildet.
Weitere Aktivitäten wie zum
Beispiel der Vertrieb von Merchandising-Artikeln mit einer
anteiligen Weitergabe der Erlöse an das Übereinkommen zur Erhaltung
wandernder wild lebender Tierarten des Umweltprogramms der Vereinten
Nationen (UNEP/CMS) werden aktiv von der TUI gestaltet und
begleitet. Für die Kampagne konnte die TUI außerdem zahlreiche
Partner im Produkt TUI Sports Tauchen gewinnen.
Weitere
Informationen unter www.yod2007.org |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| TUI unterzeichnet Luxemburger
Deklaration zur Gesundheitsförderung |
| Am
15. November hat die TUI im Rahmen einer Tagung des TUI Netzwerkes
Gesundheit die Luxemburger Deklaration zur betrieblichen
Gesundheitsförderung in der Europäischen Union unterzeichnet. Die
Deklaration unterstützt die gesundheitliche Prävention und den
traditionellen Arbeitsschutz in den Unternehmen der Mitgliedsländer.
Durch gezielte innerbetriebliche Maßnahmen wie zum Beispiel
Grippeimpfungen, Betriebssport oder Angebote für Rückenschulen soll
die Gesundheit der Beschäftigten verbessert werden. Angebote wie
unter anderem Führungskräfteseminare stärken das
Verantwortungsbewusstsein eines jeden Mitarbeiters und optimieren
die Arbeitsorganisation. "Von der betrieblichen Gesundheitsförderung
profitieren alle: Die Mitarbeiter durch eine verbesserte Fitness und
Gesundheit, das Unternehmen durch die erhöhte Motivation der
Mitarbeiter und verringerte krankheitsbedingte Kosten", sagt Dr.
Peter Engelen, Vorstand Personal der TUI AG. |
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Volkswagen: Durchbuch bei der
Brennstoffzelle |
Volkswagen
hat bei der Erforschung eines umweltfreundlichen Antriebskonzepts
der Zukunft einen Durchbruch erzielt. Nach siebenjähriger Forschung
gelang den VW-Experten der Bau einer Hochtemperaturbrennstoffzelle
zum Antrieb eines Autos mit Wasserstoff. Die Neuentwicklung ist
wesentlich leistungsfähiger und günstiger in der Herstellung als die
bisher auch von anderen Herstellern verwendeten
Niedrigtemperatur-Brennstoffzellen. Diese haben deutliche Nachteile:
Wenn sie heißer werden als 80 Grad Celsius, bricht die Leistung ein
und die Zelle geht kaputt. Deshalb braucht die herkömmliche Technik
ein aufwändiges Kühlsystem, etwa dreimal so groß wie bei
vergleichbaren Dieselmotoren. "Wir glauben, dass der
Hochtemperatur-Brennstoffzelle die Zukunft gehört", erklärte Jürgen
Leohold, der Leiter der Konzernforschung, in Wolfsburg. Die
Neuentwicklung sei "in dieser Form weltweit einzigartig", so Leohold
weiter. Vom Jahr 2010 an dürften weiterentwickelte
Hochtemperaturbrennstoffzellen die ersten Forschungsfahrzeuge
antreiben. Zehn Jahre später könnte es den ersten Volkswagen mit
einem alltagstauglichen und bezahlbaren Brennstoffzellenantrieb
geben.
Info: michael.scholing@volkswagen.de
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
| |
| Volkswagen: Unterstützung von
Stiftungs-Lehrstühlen |
Die
Volkswagen AG treibt die Forschung an Technologien nachhaltiger
Mobilität auch durch die Unterstützung von Stiftungs-Lehrstühlen
voran. So beteiligt sich Europas Automobilhersteller Nr. 1 am Aufbau
eines in Europa einmaligen Lehrstuhls für Angewandte
Materialwissenschaften zur Energiespeicherung und Energieumwandlung.
Ein entsprechender Stiftungsvertrag wurde unlängst an der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster übergeben. Dort soll die
Professur 2007 ihre Arbeit aufnehmen - mit gemeinsamer Unterstützung
der Degussa AG, Chemetall GmbH und der Volkswagen AG. Zweck der
Kooperation ist die Weiterentwicklung von Elektrobatterien für
Automobile mit Hybridantrieb. Mit einer Million Euro unterstützt die
Volkswagen Aktiengesellschaft außerdem eine neue Stiftungsprofessur
für die Weiterentwicklung von Biokraftstoffen an der TU
Braunschweig.
Info: michael.scholing@volkswagen.de
|
|
zurück
zum Inhaltsverzeichnis | |
|
| |
Nachhaltigkeitsverständnis |
|
| |
Nachhaltige
Entwicklung stellt für uns ein offenes Leitbild dar. Es geht um die
kontinuierliche Suche nach dem Ausgleich zwischen ökonomischen,
ökologischen und gesellschaftlichen Interessen. Lebendig, greifbar und
damit nützlich wird das Konzept der Nachhaltigkeit erst, wenn es zur
konkreten, innovativen und immer wieder neu überdachten Anwendung kommt.
Die Herausforderung besteht darin, Zielkonflikte zu erkennen und tragbare
Kompromisse zu finden. Allgemeingültige Lösungen wird es dafür nicht
geben - nachhaltige Entwicklung braucht Innovationen, und
Innovationen entstehen nur in einem Umfeld, das zwar Ziele vorgibt, aber
dabei die Entwicklung verschiedener Lösungswege fördert.
Die
Wirtschaft spielt eine zentrale Rolle auf dem Weg zu einer nachhaltigen
Entwicklung - sie verfügt über das notwendige Know-how und die
Ressourcen, um Innovationen zu entwickeln und umzusetzen. Als econsense
ist es uns ein zentrales Anliegen, glaubhaft zu zeigen, dass wir uns den
Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung mit großer
Einsatzbereitschaft stellen.
In unserem Newsletter greifen wir
dazu aktuelle Entwicklungen und Projekte aus den Unternehmen auf -
und dies sowohl mit Bezug auf ökonomisch wie auch auf ökologisch und
gesellschaftlich relevante Belange. |
|
|
| |
Impressum |
|
| |
Herausgeber: econsense - Forum Nachhaltige
Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e. V. Geschäftsstelle Haus
der Deutschen Wirtschaft Breite Straße 29 10178 Berlin Tel.:
030-2028-1474 Fax: 030-2028-2474 mailto:info@econsense.de
www.econsense.de
- eine Initiative des BDI -
Sollten Sie kein Interesse an einer weiteren Zusendung des
Newsletters haben, so nutzen Sie bitte folgenden Newsletter
abbestellen..
Die Informationen in der Rubrik "Nachhaltiges von unseren Mitgliedern"
stammen in der Regel von den Mitgliedsunternehmen von econsense. econsense
übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit der Informationen, noch
teilen wir als Gesamtorganisation unbedingt die dort vertretenen
Sichtweisen.
econsense ist ein Zusammenschluss von 24 führenden global agierenden
Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft. Ziel des Forums
ist es, die Kompetenz und Erfahrungen der deutschen Wirtschaft in die
Diskussion um nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibilty
einzubringen. Der offene Dialog der relevanten gesellschaftlichen
Gruppen ist für econsense ein zentrales Anliegen.
Mitglieder: Allianz, BASF, Bayer, BMW Group, Bosch,
DaimlerChrysler, Degussa, Deutsche Bahn, Deutsche Bank, Deutsche Telekom,
EnBW, E.ON, E.ON Ruhrgas, HeidelbergCement, Lufthansa, RAG, RWE, SAP,
Siemens, Tetra Pak, ThyssenKrupp, TUI, VCI, Volkswagen |
|
| |
|
|
| |
|
|