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Veranstaltungsarchiv und Bildergalerie
 

 

Berlin, 5. Oktober 2009

Dialogveranstaltung
Nachhaltiges Wirtschaften schwarz auf weiß - Neue Wege der Unternehmensberichterstattung?
 

 

Wer wissen wollte, wo die Nachhaltigkeitsberichterstattung heute steht und was die Trends sind, war hier richtig: Rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung von econsense, BASF und RWE zu der Dialogveranstaltung "Nachhaltiges Wirtschaften schwarz auf weiß - Neue Wege der Unternehmensberichterstattung?" am 5. Oktober 2009 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin gefolgt. Sie wurden begrüßt durch den neuen Geschäftsführer von econsense, Dr. Kurt-Christian Scheel.

Im Vergleich zur Finanzberichterstattung mit ihrer langen Tradition haben wir es bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung mit einer sehr jungen und dynamischen Entwicklung zu tun ? einem Prozess intensiven Lernens und Experimentierens. Kein Wunder, geht es doch um die Aufbereitung und Darstellung komplexer Informationen. Was muss ein Unternehmen für eine gute Berichterstattung tun? Welche Informationen sind wesentlich? Wie umgehen mit den Bedürfnissen unterschiedlicher Zielgruppen? Sind Standards für mehr Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit sinnvoll und erforderlich? Gehören in der heutigen Zeit ökologische und soziale Chancen, Risiken und Leistungen eines Unternehmens in den regulären Geschäftsbericht? Und hat die Wirtschaftskrise Auswirkungen auf das Thema? Das sind nur einige der Fragen, die lebhaft und mit viel Sachverstand diskutiert wurden.

Den Aufschlag machten die Podiumsgäste, deren Erfahrungen und Perspektiven sich zu einem umfassenden Überblick ergänzten. Elisabeth Schick, Senior Vice President Communications & Government Relations der BASF Group, und Joachim Löchte, Leiter Umweltschutz/Corporate Responsibility der RWE AG, stellten die Strategien der beiden Unternehmen vor (Kerninhalte der Vorträge siehe beigefügte Präsentationen). Aus der Stakeholder-Perspektive machte
Dr. Hendrik Garz, Executive Director Extra-Financial Research bei der WestLB AG, deutlich, wie wichtig es ist, die Informationsinteressen der Analysten und Investoren zu verstehen und zu bedienen. Jana Gebauer, Forschungsfeld Ökologische Unternehmenspolitik, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung gGmbH (IÖW), berichtete von ihren Erfahrungen an einer Schnittstelle, die von Hause aus Berichte miteinander vergleicht. Und Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch e. V. , sprach über glaubwürdige Berichterstattung angesichts der großen globalen Herausforderungen.

Moderiert hat die Veranstaltung mit Pfiff und viel Hintergrundwissen Dr. Christian Ramthun von der Wirtschaftswoche.

Einladung und Programm

Statement Elisabeth Schick, BASF SE

Statement Joachim Löchte, RWE AG

Statement Dr. Hendrik Garz, WestLB

Statement Klaus Milke, Germanwatch

Themen/Projekte Jana Gebauer, IÖW: http://www.ioew.de/das_ioew/mitarbeiter/Gebauer/



Bilder der Veranstaltung: 

Gebührende Begrüßung des jüngsten Gastes Dr. Kurt-Christian Scheel, Geschäftsführer econsense und Leiter der BDI-Abteilung Klima und Nachhaltige Entwicklung, begrüßte die zahlreichen Gäste. Dr. Christian Ramthun, Wirtschaftswoche, moderierte die Veranstaltung mit Schwung. Moderator Christian Ramthun, Wirtschaftswoche, und Plenum Elisabeth Schick, Senior Vice President Communications & Government Relations der BASF Group, erläuterte, warum die BASF Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung zu einer integrierten Berichterstattung zusammengeführt hat. Joachim Löchte, Leiter Umweltschutz/Corporate Responsibility der RWE AG, will mit RWE zum Transparenzführer der Branche werden.
Jana Gebauer, Forschungsfeld Ökologische Unternehmenspolitik, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung gGmbH (IÖW), bestärkte Unternehmen in ihrem Engagement. Dr. Hendrik Garz, Executive Director Extra-Financial Research bei der WestLB AG, hob die Bedeutung von Finanzanalysten und Investoren als Zielgruppe hervor. Klaus Milke, Germanwatch e. V., forderte u. a., dass das Reporting die Risiken des Nicht-Handelns, aber auch die Chancen des pro-aktiven Handelns angemessen abbilden müsse. Podiumsdiskussion Kritische Fragen und Beiträge aus dem Publikum - hier: Joachim Ganse, verantwortlich für Nachhaltigkeit und Corporate Responsibility bei Deloitte Kritische Fragen und Beiträge aus dem Publikum - hier: Reinhard Peglau, Umweltbundesamt (UBA)
Kritische Fragen und Beiträge aus dem Publikum - hier: Reinhard Peglau, Umweltbundesamt (UBA) Podium Saal, Podium