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Drei Fragen an... Dr. Wolfgang Große Entrup, Bayer

Dr. Wolfgang Große Entrup, Head of Corporate Sustainability & Business Stewardship, Bayer AG und Vorstandsvorsitzender, econsense

Was sind die Hauptaufgaben für Sie, als Leiter Nachhaltigkeit bei Bayer?

Wir gestalten und steuern die strategischen Nachhaltigkeitsthemen des Konzerns. Ich fungiere mit meinem Team als Schnittstelle zwischen dem externen Unternehmensumfeld, den operativen Geschäftsfeldern und dem Bayer -Vorstand. Die Aufgaben reichen dabei von der Identifizierung nachhaltigkeitsrelevanter Themen und Trends, der Initiierung und Steuerung entsprechender Projekte, der Festlegung und Überprüfung nicht-finanzieller Ziele bis hin zur Leistungsdarstellung des Unternehmens gegenüber Dritten.

Welches sind aktuell die größten Herausforderungen von Bayer als Life Science-Unternehmen?

Eine zentrale Herausforderung für ein Life Science-Unternehmen ist derzeit sicherlich die älter werdende und wachsende Weltbevölkerung, die verbesserte Medikamente benötigt. Vor dem Hintergrund, dass die Weltbevölkerung bis 2050 um rund drei Milliarden Menschen zunehmen wird, sehen wir den Kampf gegen den Hunger als eine weitere Herausforderung. Entsprechend unserer Mission: „Bayer: Science For A Better Life" tragen wir mit unseren innovativen Produkten zur Lösung dieser Herausforderungen bei. Innovation ist Teil unserer DNA, ebenso wie Nachhaltigkeit. Neuartige Medikamente in relevanten Therapiegebieten oder Saatgut mit verbesserten Pflanzeneigenschaften u. a. gegen Klima- und Umweltstress sind hier nur einige Beispiele angewandter Nachhaltigkeit.

Wie geht es weiter beim Nachhaltigkeitsmanagement von Bayer?

Wir werden unser Nachhaltigkeitsmanagement weiterhin unter zwei Gesichtspunkten fortentwickeln: Nachhaltig zu handeln ist ein bedeutendes Element unseres Risikomanagements, mit dem wir mögliche Gefahren – ob finanzieller Art oder für unsere Reputation – vermeiden können. Zugleich eröffnen wir uns mit vielfältigen Nachhaltigkeits-Aktivitäten neue Geschäftschancen in unseren Kernfeldern Gesundheit und Agrarwirtschaft. Unsere Food-Chain-Partnerschaften, die in vielen Ländern alle Akteure für eine nachhaltige Versorgung mit Nahrungsmitteln zusammenführen oder unsere Programme für den Zugang zu Verhütungsmitteln in Entwicklungsländern sind Beispiele, wie wir in Partnerschaften unsere Innovationskraft einbringen, um gemäß unserer Mission „Science For A Better Life“ eine umfassende Wertschöpfung in ökonomischer, sozialer und ökologischer Hinsicht zu erreichen.


Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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