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02.12.2015 | 4. DB Nachhaltigkeitstag in Potsdam: Stakeholder diskutieren mit Top-Management

  • DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube: Konzernstrategie DB2020 ist unser Kompass 


Wie bewerten die Stakeholder die Entwicklung der Deutschen Bahn? Wo liegen die größten Herausforderungen – und wo die größten Chancen? Wie sichert das Unternehmen seine Zukunftsfähigkeit?  Bereits zum vierten Male seit dem Auftakt im Jahr 2012 führte der DB Nachhaltigkeitstag am 10. und 11. November 2015 rund 160 Vertreter aller Stakeholdergruppen in Potsdam zusammen, um diese Fragen gemeinsam und auf Augenhöhe zu diskutieren. Der DB Nachhaltigkeitstag ist die zentrale Plattform für den direkten Austausch des Top-Managements der DB mit den Partnern aus Politik, Industrie, der Mitarbeiterschaft, von Verbänden, Investoren, Lieferanten und Kunden. Leitthema der diesjährigen Veranstaltung: „Zukunftsfähigkeit der DB“.

DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube, zugleich Chief Sustainability Officer (CSO): „Es ist mittlerweile zur guten Tradition geworden, dass wir unser strategisches Handeln regelmäßig von unseren Partnern aus den unterschiedlichsten Bereichen spiegeln lassen. Unsere Zukunft können wir nur gemeinsam mit unseren Stakeholdern erfolgreich gestalten. Wir brauchen ihr Feedback, Verständnis und ihre Unterstützung. Es ist uns ernst mit diesem Dialog, deshalb führen wir ihn regelmäßig, konsequent und offen für kritische Diskussionen.“

Die Deutsche Bahn befindet sich als Unternehmen derzeit in der größten Umbruchphase seit der Bahnreform 1994. Der im Sommer gestartete Konzernumbau soll sichern, dass den Bedürfnissen der Kunden noch stärker entsprochen werden kann. Zugleich bergen technologische, wirtschaftliche und auch gesellschaftliche Entwicklungen Chancen und Risiken für das Unternehmen. „Wir ändern unsere Struktur, aber die Konzernstrategie DB2020 bleibt unser Kompass. Wir wollen einen nachhaltigen, ganzheitlichen Unternehmenserfolg. Das heißt: den Einklang aller drei Nachhaltigkeitsdimensionen Ökonomie, Soziales und Ökologie. Dieser Einklang ist mittlerweile Gradmesser für jede zentrale unternehmerische Entscheidung geworden. Das ist nicht immer einfach, aber es ist der richtige Weg, um die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens zu sichern“, so Grube.

Zentrale Ergebnisse der Potsdamer Konferenz: Gerade weil die DB vor tiefgreifenden Veränderungen steht, muss entschlossen und schnell auf diese Herausforderungen reagiert werden. Das heißt: die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, die Vorteile der Schiene in Zeiten des Klimawandels stärker in Politik und Öffentlichkeit zu verankern und den Konzernumbau konsequent zu verfolgen.
Auch die Impulsgeber der Veranstaltung – darunter Simone Peter, Parteivorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Margot Käßmann, Vorsitzende des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017 und der Zukunftsforscher Matthias Horx  – bestärkten und ermutigten die DB darin, die Veränderungen als Chance zu begreifen und zu nutzen.

Ergebnisse der Diskussionsrunden, eine Videoumfrage unter Stakeholdern, ein Trendfilm, Fotos von der Veranstaltung sowie Video-Interviews mit Prof Margot Käßmann und Matthias Horx  sind zu finden unter: www.deutschebahn.com/nachhaltigkeit

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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